ZÄF Hochfranken e.V. zahnärztl.Fortbildung & Information

News-FVDZ Nachrichten 12.Juni .18

Sehr geehrter Herr Dr. ....,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir Sie in eigener Sache auf die Seminare des FVDZ aufmerksam machen.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • Innovative Praxisstrukturen: FVDZ macht sich für Genossenschaftsmodelle stark
  • Spahn bei Eröffnung des Hauptstadtkongresses 2018: Mehr Flexibilität und Offenheit
  • Europatag der Bundeszahnärztekammer: Freiberuflichkeit schützen und unterstützen
  • Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung: Fakten statt Vermutungen – Patientensicherheit hat Priorität
  • Zu guter Letzt: Kieferorthopädie-App für die schnelle Korrektur?

Aus dem Verband:

Innovative Praxisstrukturen: FVDZ macht sich für Genossenschaftsmodelle stark

Dem durch Medizinische Versorgungszentren (MVZ) hervorgerufenen rasanten Wandel der zahnärztlichen Praxisstrukturen freiberufliche und vor allem tragfähige Zukunftsmodelle entgegenzusetzen, das ist das Ziel einer Offensive des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ). Die Idee des Verbandes: Synergien nutzen, um Zahnarztpraxen vom alltäglichen Bürokratieaufwand und zeitraubenden organisatorischen Aufgaben zu entlasten und – weitergedacht – den Betrieb von Praxen auf viele zahnärztliche Schultern zu verteilen. In Bremen hat der FVDZ nun erstmals das Projekt „Genossenschaft“ öffentlich vor- und zur Diskussion gestellt.
Der FVDZ-Landesverband Bremen hatte dazu Zahnärzte aus der Hansestadt und den benachbarten niedersächsischen Gemeinden eingeladen, um aufzuzeigen, dass das Spektrum der Berufsausübungsgemeinschaften weit über die klassischen Zusammenschlüsse hinausreicht.
„Wir haben bereits Anfragen aus ganz Deutschland zum Thema Genossenschaften“, sagte der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader bei der Auftaktveranstaltung. „Vielen Zahnärzten ist bewusst, wie sehr der Markt der zahnärztlichen Dienstleistungen in Bewegung ist, und wir wollen versuchen, dort mitzugestalten, solange dies möglich ist.“ Dies sei unabhängig davon, ob die Politik sich in Fragen der MVZ noch bewege und den Fremdinvestoren Einhalt gebiete. Der Bremer FVDZ-Landesvorsitzende Dr. Peter Warnecke appellierte an die Kollegenschaft, die Optionen, die sich für die freie Berufsausübung für die Zahnärzteschaft auftun, mitzutragen und zu unterstützen. „Kooperationen liegen im Trend“, sagte auch FVDZ-Justiziar Michael Lennartz, der die unterschiedlichen Möglichkeiten von Zusammenschlüssen für bestimmte Dienstleistungen bis hin zur Zusammenlegung von Praxen als Genossenschaften von der juristischen Seite erläuterte. Steuerberater Michael Laufenberg fasste die steuerlichen Aspekte und mitunter auch Hürden bei genossenschaftlicher Praxisführung zusammen. Der Geschäftsführer der bayerischen ABZ-Genossenschaft, Hartmut Ohm, berichtete den Zahnärzten in Bremen von seinen Erfahrungen in der Genossenschaft und empfahl das Modell – vor allem für die Nutzung von Synergien beispielsweise beim Betrieb von Geräten, der Abrechnung und weiteren Zeit- und Geldfressern in der Praxis. „Der FVDZ möchte, dass sich die Zahnärzte da solide aufstellen“, betonte der FVDZ-Bundesvorsitzende Schrader. „Wir wollen eine Neustrukturierung und Neuausrichtung tradierter Praxisstrukturen.“ In Bremen sei nun ein Anfang gemacht.
sas

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

Spahn bei Eröffnung des Hauptstadtkongresses 2018: Mehr Flexibilität und Offenheit

Unter dem Motto „Digitalisierung und vernetzte Gesundheit“ fand vom 6. bis 8. Juni der Hauptstadtkongress für Medizin und Gesundheit in Berlin statt. Einen eindringlichen Appell für mehr Flexibilität und Offenheit richtete Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in seiner Eröffnungsrede an die Teilnehmer. Was die Kommunikation im Gesundheitswesen angehe, sei das Fax im Zweifel noch der Standard. „Da muss mehr möglich sein“, forderte Spahn. Man müsse in Deutschland die Ansprüche wieder höherschrauben. „Wir wollen gestalten, vorne sein“, mahnte Spahn. „Das gilt konkret in der Gesundheitspolitik.“
Digitalisierung und Innovation seien nicht nur für das Gesundheitswesen, sondern für die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland von Bedeutung. Die Angebote seien ja alle da, es stelle sich die Frage, gestalte man es oder man erleide es, sagte der Minister.
Auch die Diskussionsteilnehmer der Eröffnungsveranstaltung waren sich einig darin: Es gilt, die Chance der Digitalisierung zu nutzen. So sagte Dr. Bernd Montag, CEO der Siemens Healtineers AG, dass sich in der „Schlüsselbranche“ Gesundheitswesen das berufliche Selbstverständnis jedes einzelnen ändere, viele müssten sich heute beruflich neu erfinden. Er hoffe, dass man in Deutschland vom Appellcharakter, die Digitalisierung mitmachen zu müssen, zur Freude daran übergehe.
„Wir haben das Know-how und ein unglaubliches Potenzial. Aber wir brauchen den Willen auch von Seiten der Politik und Wirtschaft“, mahnte auch Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich, Vorstandsvorsitzende und Leitende Ärztliche Direktorin des Universitätsklinikums Heidelberg. „Sonst setzen wir die Zukunft unseres Landes aufs Spiel.“
mar

Europatag der Bundeszahnärztekammer: Freiberuflichkeit schützen und unterstützen

Deutschland wird im zweiten Halbjahr 2020 die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union übernehmen. Somit ist die Europapolitik für die neue Bundesregierung ein Schwerpunktthema. Was die Große Koalition vorhat und welche Bereiche für die Zahnärzteschaft relevant sind, darüber haben sich am vergangenen Mittwoch beim 13. Europatag der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) in Berlin Experten ausgetauscht. In zwei Panels standen die Zukunft der Binnenmarktpolitik und der Gesundheitspolitik im Mittelpunkt. Mit Blick auf einen gemeinsamen europäischen Markt waren sich die Diskutanten einig, dass der Binnenmarkt in Europa zwar noch nicht ausgeschöpft sei und veraltete Strukturen aufgebrochen werden müssten – wie vor allem Vertreter der EU-Kommission betonten –, aber die Freiberuflichkeit nicht angetastet werden dürfe. Auch BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel unterstrich: „Besonders wichtig ist uns, dass unsere Arbeit nicht durch immer neue Deregulierungsdebatten auf europäischer Ebene geschwächt wird.“
Das zweite Panel ging der Frage nach, welche Pläne die GroKo im Bereich Europapolitik hat. Dr. Irene Keinhorst, Leiterin des Referats EU-Ratspräsidentschaft im Bundesgesundheitsministerium, nannte vor allem die Digitalisierung, die ausgebaut werden müsse. Dr. Matthias Wismar, European Observatory on Health Systems and Policies, ergänzte die Agenda durch den Ausbau der Primärversorgung und die Förderung der Gesundheitsberufe insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Wismar wies auch darauf hin, dass es künftig eine große Vielfalt an Berufsausübungs- und Versorgungsformen geben wird.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der nächsten Ausgabe von „Der Freie Zahnarzt“, 7-8/2018.
mf    

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung: Fakten statt Vermutungen – Patientensicherheit hat Priorität

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat auf die regelmäßigen Rankings und Berichte der Krankenkassen und Medizinischen Dienste reagiert, die in ihren Datensammlungen häufig auch von „angenommenen Behandlungsfehlern“ und angeblichen „Dunkelziffern“ berichten. „Diese gebetsmühlenartig vorgetragenen Warnungen haben sich in ihrer Wahrnehmung und Wirkung längst verschlissen. In Arzt- und Zahnarztpraxen arbeiten Menschen, denen trotz hoher Qualitätsstandards Fehler unterlaufen können. Der Berufsstand unternimmt jede Anstrengung, um immer die bestmögliche Versorgung zu bieten. Alle Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte und auch das Praxispersonal leben mit Ernsthaftigkeit und Akribie eine konsequente Fehlervermeidungskultur nach dem Grundsatz ‚Jeder Fehler ist einer zu viel‘. Die Sicherheit der Patienten hat für uns - eine der am häufigsten konsultierten Facharztgruppen - absolute Priorität!“, erklärte Dr. Wolfgang Eßer, Vorstandsvorsitzender der KZBV. Anhand von 93 Millionen Fällen von allgemeinen, konservierenden und chirurgischen Behandlungen sowie 114 Millionen Behandlungen in allen zahnärztlichen Leistungsbereichen im Jahr 2016 sei die Zahl von vermuteten und belegten Behandlungsfehler verschwindend gering. „Statt die Heilberufe permanent mit erhobenem Zeigefinger zu belehren, wären die dafür nötigen Ressourcen besser eingesetzt, um das Verhältnis der Kassen zu Patienten, Versicherten und zu den 42.000 Zahnarztpraxen zu verbessern“, sagte Eßer. Die vertragszahnärztliche Qualitätsförderung beinhaltet eine Vielzahl von Maßnahmen zur Steigerung der Behandlungsqualität in den Praxen. Die Zahnärzteschaft ist laut Arztsuche „Weiße Liste“ auffallend geschätzt, dies spricht für die Behandlungsqualität des Berufsstandes. Vier von fünf Patienten würden ihren Zahnarzt weiterempfehlen; überhaupt ist die Gesamtzufriedenheit höher als bei Haus- und Fachärzten.
Quelle: KZBV

Zu guter Letzt:

Kieferorthopädie-App für die schnelle Korrektur?

Wer heute noch mit Brackets oder gar Headgears aufwartet, wird als Kieferorthopäde kaum „Digital Natives“ als Patienten locken. Für diese möge bitte auch die Kieferorthopädie per App ihre Dienste tun: Der Abdruck mit dem 3-D-Scan bis zum Endresultat per 3-D-Realtime-Simulation – alles ist laut Kieferorthopädie Nachrichten künftig durchdigitalisiert. Die Behandlung erfolgt zum Teil zuhause, zehn Minuten täglich sollen genügen. Auch für die Zahnkorrektur muss dann niemand mehr die persönliche Komfortzone verlassen.
Quelle: Kieferorthopädie Nachrichten, mar

Aktuelle Seminarangebote:

Der FVDZ bietet Zahnärzten und Praxismitarbeitern eine Vielzahl von Seminaren in seiner "FVDZ Akademie" an. Die aktuellen Fortbildungsangebote:

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17. Oktober 2018

Sehr geehrter Herr Dr., mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir...

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11. Oktober 2018

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20. September 2018

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01. August 2018

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News-FVDZ Nachrichten 17.Juli .18

17. Juli 2018

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News-FVDZ Nachrichten 10.Juli .18

14. Juli 2018

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News-FVDZ Nachrichten 25.Juni .18

04. Juli 2018

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News-FVDZ Nachrichten 19.Juni .18

25. Juni 2018

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News-FVDZ Nachrichten 12.Juni .18

13. Juni 2018

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News-FVDZ Nachrichten 15.Feb. 18

16. Februar 2018

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06. Oktober 2017

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20. September 2017

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