ZÄF Hochfranken e.V. zahnärztl.Fortbildung & Information

News-FVDZ Nachrichten 29.Jan.19

Sehr geehrter Herr

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir Sie in eigener Sache auf die Seminare des FVDZ aufmerksam machen.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • Bundesvorstandssitzung: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“
  • TSVG-Protest: Ärzte zeigen Flagge
  • KBV- Arztzeituhr: Immer weniger Zeit für Patienten
  • Selbstverwaltung: Spahn sieht sich als „Entscheider“
  • Golf-Krise: Lauterbach entschuldigt sich
  • Jetzt anmelden: Zahnärzte-Sommerkongress vom 17. bis 21. Juni 2019 auf Usedom
  • Zu guter Letzt: Autofahrer putzt sich während der Fahrt die Zähne

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

Bundesvorstandssitzung: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“

Die erste Sitzung des Jahres fand für den Bundesvorstand des FVDZ in Berlin statt. Gemäß dem Ausspruch von Erich Kästner: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, erklärte der Bundesvorsitzende Harald Schrader das Jahr 2019 zum Jahr der Kommunikation und zum Europajahr. Eine neu gegründete Projektgruppe beschäftigt sich demzufolge denn auch mit der Platzierung zahnärztlicher Themen zu den Wahlen zum EU-Parlament. Ziel ist es, ein eigenständiges Profil des Verbandes zu entwickeln. Hierbei sollen auch die Landes- und Bezirksorganisationen des Verbandes eine stärkere Rolle spielen. Die Europawahl wird auch bei den berufspolitischen Diskussionen im Rahmen der Kongresse in Schladming im Februar und auf Usedom im Juni thematisiert werden.
Auch das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) wurde im Bundesvorstand erneut diskutiert. Eine zweite Anhörung im Bundestag wird am 13. Februar stattfinden, weil es offenbar auch innerhalb der Regierungs-Parteien noch keine einheitliche Position gibt. Mittlerweile gibt es aber eine gemeinsame Positionierung des Freien Verbandes mit Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung und Bundeszahnärztekammer. Der Freie Verband weiche nicht von seiner Grundposition ab, dass zahnärztliche MVZ die Versorgung verschlechtern, betonte der Bundesvorsitzende. „Es ist wichtig, dass wir als Interessenwahrnehmer der freien und selbstständigen Praxis in den Fokus rücken und diesen Status Quo auch verteidigen“. Die gemeinsame konkrete Positionierung der Zahnärzteschaft zum TSVG sei aber zwingend gewesen, um die kleine Chance für Veränderungen beim Zugang von MVZ zur zahnärztlichen Versorgung zu nutzen, ergänzte Schrader. Der FVDZ arbeite an Modellen, die dem Patienten zugewandt sind und dem Zahnarzt eine selbstbestimmte Berufsausübung ermöglichen. Dazu werden im Februar auch Gespräche mit Kooperationspartnern stattfinden. „Wir müssen bessere Argumente als die Kapital-Investoren für unsere zukünftigen Kollegen haben“, fasste der Bundesvorsitzende die Verbandsposition prägnant zusammen.
jg

TSVG-Protest: Ärzte zeigen Flagge

Am 23. Januar gab es in vielen Orten Protestaktionen gegen das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG). Die wohl größte Veranstaltung mit über 300 Ärzte und Psychotherapeuten fand im Hamburger Ärztehaus statt. Dr. Dirk Heinrich, Vorsitzender der Vertreterversammlung der KV Hamburg und Bundesvorsitzender des NAV Virchow-Bundes übte breite Kritik am Gesetzesvorhaben und prophezeite massive Probleme, wenn die Bedarfsplanung für einzelne Arztgruppen ausgesetzt werde. Die Teilnehmer der Debatte tauschten sich auch über effektive Schritte gegen das Gesetz aus, die Vorschläge reichten von E-Mails an Bundestagsabgeordnete bis zur kollektiven Zulassungsrückgabe. Zur Zulassungsrückgabe wurde auch der politische Gast, der Hamburger FDP-Bundestagsabgeordnete, Zahnarzt und Rechtsanwalt Dr. Wieland Schinnenburg befragt. „Da pokert man sehr hoch und kann tief fallen. Aus juristischer Sicht muss ich da abraten“, erklärte er. Allerdings würde die politische Wirkung dieser Protestform auf einem anderen Blatt stehen. „Eingebettet in ein Gesamtkonzept kann das ein überlegenswerter Schritt sein“, sagte Schinneburg. Zunächst riet er dennoch zur Kommunikation: Die Mediziner sollten mit ihren Kollegen und Patienten sprechen.
Quelle: änd

KBV- Arztzeituhr: Immer weniger Zeit für Patienten

Für die Politik ist das Mittel gegen Fachkräftemangel in Praxen, Kliniken und der Pflege und die damit immer knapper werdenden Zeit für Patienten das TSVG. Die Ärzte befürchten hingegen, dass das Gesetz eher zu einem Verlust an Arztzeit führen wird. Die KBV hat darum eine symbolische „Arztzeituhr“ präsentiert, um diese Entwicklung anschaulich darzustellen. Denn durch das Gesetz würden die Rahmenbedingungen für Niedergelassene und niederlassungswillige Mediziner immer unattraktiver. „Betroffen davon sind vor allem die selbstständig tätigen Ärzte in eigener Praxis, die ohnehin im Schnitt 52 Wochenstunden arbeiten“, erklärte Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV. Er betonte aber zugleich, dass auch angestellte Ärzte eine medizinisch hervorragende Arbeit leisten, wenngleich deren Arbeitsverträge die Arbeitszeit auf maximal 40 Stunden begrenzten. Das TSVG dezimiere noch einmal künstlich die zur Verfügung stehende Arztzeit. Dies zeigt die Arztzeituhr mit einer digitalen Stundenanzeige, die minütlich zurückgeht.  „Mit diesem rückwärtslaufenden Countdown wollen wir ein Signal setzen. Rein rechnerisch verschwinden in jeder Minute insgesamt 474 Arztzeitminuten“, erklärte Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV. Das bedeute, dass alle vier Stunden ein Arzt weniger für die Versorgung zur Verfügung stehe.
Quellen: KBV

Selbstverwaltung: Spahn sieht sich als „Entscheider“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung klargestellt, dass er nur in Ausnahmefällen in die Entscheidungen der Selbstverwaltung eingreifen will. Er kritisierte, dass die Selbstverwaltung für manche Beschlüsse zu lange brauche, wie zum Beispiel bei der Behandlung von Lipödemen. "Die Selbstverwaltung spielt in unserem System eine wichtige Rolle. Das soll auch so bleiben", erklärte der Bundesgesundheitsminister. Allerdings behalte er sich vor, „in Ausnahmefällen“ als Minister zu entscheiden. Wenn die Selbstverwaltung nicht zu einer Entscheidung komme, dann müsse der Gesundheitsminister den konkreten Konflikt lösen können. Dafür habe er die Rechtsaufsicht und auch die demokratische Legitimation.
Quelle, FAZ, änd

Golf-Krise: Lauterbach entschuldigt sich

Nicht nur Robert Habeck, sondern auch Prof. Lauterbach scheint Schwierigkeiten zu haben, sich auf Twitter im Zaum zu halten. Lauterbachs Tweet vom Neujahrsempfang der Bundesärztekammer löste einen Shitstorm aus, der ihn zum Einlenken brachte. Kurz vor Weihnachten hatte er in einem Interview den niedergelassenen Ärzten vorgeworfen, sich lieber auf dem Golfplatz zu tummeln, statt sich um Patienten zu kümmern. Vergangene Woche nun legte er auf Twitter nach mit einem Selfie vom Neujahrsempfang im KaDeWe und schrieb: „Mit den Ärztefunktionären von KV und Ärztekammer mit Spahn beim traditionellen Neujahrsempfang im KaDeWe. Es wird viel über ‚Golf’ geredet… Hummer wird serviert. Auf meinen Vorschlag, den Hummer à la Ribéry mit Goldblattbelag zu reichen reagierte man aber ‚reserviert’”. Die Anspielung auf das mit Blattgold überzogene Steak, mit dem sich Bayern-Star Ribéry in den sozialen Medien brüstete, ging aber offenbar nach hinten los. Die Reaktionen auf Twitter reichten von hämischem Spott über die SPD bis zur totalen Ablehnung als „dekadente Selbstinszenierung“. Lauterbach ruderte schließlich zurück und zwitscherte: „Tweet #hummergate wurde viel diskutiert. Ich hatte Ärzten öffentlich vorgeworfen, dass der ein oder andere zu viel Golf spiele, statt Praxis offen zu halten. Daher das Gerede über Golf. Hummer esse ich nie. Auch dort nicht. Spott auf Twitter sollte ich wohl mäßigen.“
Quelle: änd, red

Aus dem Verband:

Jetzt anmelden: Zahnärzte-Sommerkongress vom 17. bis 21. Juni 2019 auf Usedom

Der Freie Verband lädt Zahnärzte und Praxismitarbeiter zum 26. Sommerkongress auf die Ostseeinsel Usedom ein. Die traditionsreiche Fortbildungsveranstaltung findet vom 17. bis 21. Juni 2019 im Maritim Hotel Kaiserhof in Heringsdorf statt. Die Teilnehmer können aus einem umfangreichen Angebot an Seminaren und Vorträgen wählen. Schwerpunktthemen sind in diesem Jahr Adhäsivtechnik und Zahnersatz. Auch an den Mehrwert für das Praxisteam wurde mit einer Vielzahl von Teamseminaren gedacht. Eine große Dentalausstellung und ein buntes Rahmenprogramm runden die Fortbildungswoche ab. Die Teilnahme steht FVDZ-Mitgliedern wie Nicht-Mitgliedern offen. Das detaillierte Programm zum Zahnärzte-Sommerkongress können Sie auf der Verbandswebsite unter www.fvdz.de/usedom einsehen oder bei der FVDZ-Bundesgeschäftsstelle (Tel. 0228 – 8557 34) anfordern.
red

Zu guter Letzt:

Autofahrer putzt sich während der Fahrt die Zähne

Ein Autofahrer aus dem Landkreis Emmendingen (Baden-Württemberg) hat die Zahnhygiene so ernst genommen, dass er die Polizei auf den Plan rief. Einem anderen Verkehrsteilnehmer fiel auf, dass der Autofahrer Schlangenlinien fuhr und er entschloss sich, die Polizei zu rufen. Die Erklärung für die seltsame Fahrweise verwunderte die Polizeibeamten, denn daran waren weder Alkohol noch Drogen Schuld. Der Mann war an diesem Morgen spät dran und so musste er während der Autofahrt die Zähne putzen und spuckte deshalb aus dem Fenster. Dabei könne es durchaus zu der seltsamen Fahrweise gekommen sein, räumte der Zahnputz-Enthusiast ein.
Quelle: Badische Zeitung

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Hinweis: Wird das FVDZ aktuell nicht korrekt angezeigt, können Sie es hier auf unserer Website einsehen.    Sehr geehrter Herr Dr., mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in...

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