News-FVDZ Nachrichten 2. Juli 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

GOZ-Punktwertuhr: 11.505 Tage

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • Ärzte, Zahnärzte und IT-Experten einig: Telematikinfrastruktur ist nicht sicher
  • KZBV-VV: Einheit des Berufsstandes wahren
  • MIT: Erleichterungen beim Datenschutz
  • UPD: Deutlich weniger Beratungen
  • FVDZ Bayern: Aktualisierte Analogliste GOZ
  • Auch das noch: 370.000 Euro für zwei Palmen

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

Ärzte, Zahnärzte und IT-Experten einig: Telematikinfrastruktur ist nicht sicher

Vor gefährlichen Sicherheitslücken in der Telematikinfrastruktur (TI) haben die Ärzteverbände MEDI GENO und Freie Ärzteschaft sowie der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) am vergangenen Donnerstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin gewarnt. Neben den Vertretern der Ärzte- und Zahnärzteschaft schlugen auch zwei IT-Experten und ein Jurist Alarm, dass die Patientendaten durch Zwangsvernetzung und zentrale Speicherung massiv gefährdet seien. Ein Hauptkritikpunkt ist die fehlende Prüfung des Systems. Werner Baumgärtner, Vorsitzender von MEDI GENO, erklärte, Sicherheitstests beim Anschluss der Praxen an die TI seien gesetzlich verboten. Der zentralen Datenspeicherung attestierte Sicherheitsforscher Hartmut Pohl ein hohes Gefahrenpotenzial: „Wir haben 100 Millionen Zugriffberechtigte im Gesundheitswesen, bei einer zentralen Datenspeicherung sind Hackerangriffe leicht.“ Was dann mit Patientendaten passieren könne, sehe man in den USA, „wo eine Patientenakte auf illegalem Weg mit einer Summe zwischen 500 bis 1.000 Dollar gehandelt wird“. Die Stellvertretende Vorsitzende der Freien Ärzteschaft, Silke Lüder, sagte, dass die Digitalpolitik von Gesundheitsminister Jens Spahn die ärztliche Schweigepflicht aushebele: „Für mich ist das eine digitale Vergewaltigung, wenn ich gezwungen werde, die Daten meiner Patienten so zu speichern.“ FVDZ-Bundesvorstandsmitglied Bertram Steiner betonte, dass Zahnärzte für digitale Entwicklungen grundsätzlich aufgeschlossen seien. Aber sie müssten sinnvoll sein. „Wir wissen, wo Digitalisierung dem Patienten nützt und wo sie nur unnötig Geld verschlingt.“ Die Ärzteverbände planen jetzt, sowohl gegen die Kassenärztlichen Vereinigungen wegen der Honorarkürzungen als auch gegen fehlerhafte Installationen zu klagen.
mf

G-BA: Höheres Risiko durch schnellere Methodenbewertung

Für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht offenbar im Gesundheitswesen alles nicht schnell genug.
So soll per Gesetz die Frist zur Bewertung neuer Leistungen künftig von drei auf zwei Jahre verkürzt werden. Zudem soll verpflichtend eine Erprobung folgen, wenn ein Potenzial einer Methode festgestellt wird. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, Maria Klein-Schmeink, warnte jetzt vor einer Beeinträchtigung des Patientenschutzes bei schnelleren Bewertungen neuer Behandlungsmethoden. „Was als Patienteninteresse daherkommt, dient in dieser Form in Wahrheit eher den Interessen der Hersteller von Medizinprodukten und medizinischen Hilfsmitteln“, erklärte Klein-Schmeink. Zuvor hatte auch der GKV-Spitzenverband vor Risiken der Beschleunigung gewarnt. „Es macht keinen Sinn, eine neue Behandlungsmethode schnell einzuführen, wenn das Verhältnis von Nutzen und Risiko unbekannt ist“, mahnte die Chefin des GKV-SV, Doris Pfeiffer. Wenn Erprobungsstudien von einer „Kann-Regelung“ zur Pflicht würden, sei zu befürchten, dass reine Anwendungsbeobachtungen die bisher geforderten qualitativ hochwertigen Studien ersetzen.
Quelle: dpa, änd, jh

KZBV-VV: Einheit des Berufsstandes wahren

Den Zusammenhalt des Berufsstandes hat der Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Wolfgang Eßer, bei der Vertreterversammlung in Köln vergangene Woche herausgestellt. Die politischen Erfolge der Zahnärzteschaft beim Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) seien auf diese Einigkeit zurückzuführen. „Geschlossenheit ist die Stärke der Zahnärzteschaft, davon hängt die Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit unserer Forderungen ab“, betonte Eßer. Die Wirkung des TSVG gelte es nun zu analysieren. Das Gesetz sei eventuell nachzujustieren. Der Bundesvorsitzende des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ), Harald Schrader, bekräftigte: „Wenn die Zahnärzteschaft mit einer Stimme spricht, dann wird sie auch gehört.“ Die Politik habe verstanden, dass sie eigenständige Regelungen unabhängig von der Ärzteschaft brauche. Eßer forderte die Politik auf, die im Koalitionsvertrag festgeschriebene Stärkung der Freiberuflichkeit wieder zur Richtschnur politischen Handelns zu machen: „Die freiberufliche Selbstverwaltung ist ein Erfolgsgarant unseres Gesundheitswesens.“ Als wichtiges Thema für die Zukunft der Selbstverwaltung hat die KZBV die Förderung von Frauen für die Gremien erkannt. Deshalb ist jetzt unter Leitung der baden-württembergischen KZV-Chefin Ute Maier eine Arbeitsgruppe entstanden. „Die Mitwirkung von Frauen in der Selbstverwaltung und die Nachwuchsgewinnung insgesamt sind ein überlebenswichtiges Thema für die Selbstverwaltung“, machte Eßer deutlich. Große Chancen für die Versorgung sieht die KZBV in der Digitalisierung. Das vom BMG vorgelegte Digitale Versorgung-Gesetz (DVG) bewertete Karl-Georg Pochhammer, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes, jedoch als „einen Entwurf mit Licht und Schatten“. 
sas

MIT: Erleichterungen beim Datenschutz

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) hat begrüßt, dass die Datenschutz-bestimmungen für viele Betriebe entschärft werden sollen. Schon vor der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) habe nur in Deutschland die Pflicht zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten für viele Mittelständler und Vereine bestanden, erklärte MIT-Bundesvorsitzender Carsten Linnemann. Künftig müssen Unternehmer oder Vereine erst dann einen Datenschutzbeauftragten bestellen, wenn mindestens 20 Personen regelmäßig mit automatisierter Verarbeitung von Personendaten beschäftigt sind. Bislang lag die Grenze bei 10 Personen. Linnemann betonte, dass es trotz des Erfolges weitere Punkte gebe, bei denen die DSGVO mittelstands- und ehrenamtsfreundlicher werden müsse: „Wir erwarten, dass die neue EU-Kommission und das Europaparlament die DSGVO an den Stellen nachbessern, an denen sie zu bürokratisch und unpraktikabel ist.“

Quelle: mit, jh

UPD: Deutlich weniger Beratungen

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Versicherte beraten. 2018 wandten sich 128.586 Menschen an die UPD - 2017 waren es noch 154.921. Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Claudia Schmidtke (CDU), rief dazu auf, weitere Anstrengungen zu unternehmen, um die Bekanntheit der UPD zu erhöhen. Patientinnen und Patienten müssten sich auf Qualität, Sicherheit und Transparenz im Gesundheitswesen verlassen können. „Dabei geht es vor allem um Augenhöhe mit den Leistungserbringern, aber auch gute Informationen durch die Krankenkassen“, betonte die Lübecker Herzchirurgin, die seit Januar 2019 Patientenbeauftragte ist. Den Rückgang der Beratungsgespräche um 17 Prozent erklärte UPD-Geschäftsführer Thorben Krumwiede unter anderem damit, dass bei Einführung der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) den Ratsuchenden eine längere Datenschutzerklärung vorgelesen wurde, was offenbar dazu geführt hatte, dass viele wieder aufgelegt hätten. 88 Prozent der Beratungen fänden am Telefon statt. Im Mittelpunkt der Beratung hätten erneut unverständliche Schreiben der Krankenkassen gestanden. An zweiter Stelle folgte demnach die Bitte um Einblick in die eigene Patientenakte.

Quelle: aerzteblatt, jh

Aus dem Verband:

FVDZ Bayern: Aktualisierte Analogliste GOZ

Wegen großer Nachfrage präsentiert der FVDZ Bayern eine aktualisierte Neuauflage seiner GOZ-Analogliste. In dem 34-seitigen Ratgeber geht es um Analogleistungen, Chairside-Leistungen, Wunschleistungen und um die GOZ 2012. Bislang gibt es kaum Empfehlungen zu Gebührenziffern, die bei der Analogabrechnung ansetzbar sind. Mit der Analogliste von Autorin Kerstin Salhoff will der FVDZ Bayern Hilfestellung für die Praxis geben, weil die korrekte Anwendung der gesetzlichen Regeln nicht einfach ist und Kostenerstatter die Abrechnung häufig beanstanden. Die Analogabrechnung soll als flexibles Instrument zur laufenden Anpassung der Zahnarzthonorare an die allgemeine Kostenentwicklung dienen, weil Zeit- und Kostenaufwand im Rahmen des § 6 Abs. 1 GOZ praxisindividuell abbildbar sind. Autorin Salhoff: „Täglich in der Praxis erbrachte Leistungen korrekt zu liquidieren, stellt sich als Herausforderung dar, da viele nicht Bestandteil der GOZ 2012 sind. Honorareinbußen lassen sich nur durch die zusätzliche Berechnung mit einer analogen Position verhindern“.
Die Broschüre kann durch Zusendung eines adressierten und frankierten Rückumschlags (1,55 Euro-Briefmarke) bestellt werden – solange der Vorrat reicht: FVDZ Bayern, Herzog-Heinrich-Str. 10 80336 München 
Quelle: fvdz-bayern

Auch das noch:

370.000 Euro für zwei Palmen

Der neue Hauptsitz des Bundesnachrichtendienstes (BND) in Berlin ist das zweitgrößte Ge¬bäude der Stadt – nach dem Flughafen Tempelhof. Aber nicht nur deswegen macht das Gebäude Schlagzeilen. So kamen vertrauliche Bauunterlagen abhanden und ein Millionenschaden entstand, als Wasser¬hähne entwendet und Teile des Baus geflutet wurden. Mehr als 12 Jahre, 20.000 Tonnen Stahl und 135.000 Kubikmetern Beton nach Baubeginn wurden aus den ursprünglich veranschlagten 720 Mio. dann satte 1,085 Mrd. Euro. Großzügig war man auch bei der Kunst am Bau – rund 1,6 Mio. Euro wurden für sieben Kunstwerke bezahlt. Zwei 22 Meter hohe künstliche Metallpalmen (die an als Palmen getarnte Mobilfunk-Sendemasten auf der Insel Mauritius erinnern) haben 327.000 Euro gekostet. Ein rostfarbener Klotz aus Stahl für 499.000 Euro soll laut Bundes¬amt für Bauwesen und Raumordnung  „als autarkes, fremdes, unergründliches Ding [...] einen subtilen Hin¬weis auf die Funktion des Bundesnachrichtendienstes geben: Das Unbekannte aufklären und die eigenen Geheimnisse bewahren".
Quelle: bdst, jh

Dies ist das letzte FVDZ-aktuell vor den Sommerpause. Die Redaktion wünscht allen Leserinnen und Lesern einen schönen Sommer und ggf. einen erholsamen Sommerurlaub.
Die nächste Ausgabe erscheint am 30. Juli 2019 – bis dahin: Bleiben Sie uns gewogen!

Weitere Informationen zum Verband finden Sie auf unserer Homepage: www.fvdz.de

News-FVDZ Nachrichten 25. Juni 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

GOZ-Punktwertuhr: 11.498 Tage

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • DVG: Freier Verband sieht Chancen und Risiken
  • G-BA: Höheres Risiko durch schnellere Methodenbewertung
  • BEK-Report: Weniger Zahnersatz
  • Sommerkongress Usedom: Gebührenordnungen auf dem Prüfstand
  • Auch das noch: Paradoxe Ehrlichkeit

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

DVG: Freier Verband sieht Chancen und Risiken

Für den Freien Verband birgt das derzeit in der Beratung befindliche „Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation“ (Digitale Versorgung-Gesetz – DVG) einige positive Ansätze zur Nutzung neuer technischer Möglichkeiten aber auch erhebliche Risiken und Nebenwirkungen. Ziel des Gesetzes ist es (lt. Begründung), digitale Gesundheitsanwendungen zügig in die Versorgung zu bringen, mehr Leistungserbringer an die TI-Infrastruktur anzubinden, weitere Anwendungen (z.B. Impfausweise) in die elektronische Patientenakte (ePA) zu integrieren, telemedizinische Anwendungen auszubauen (z.B. Videosprechstunden) und den Krankenkassen mehr Möglichkeiten zur Förderung digitaler Innovationen zu geben – und das alles erneut unter Androhung von Zwangsmaßnahmen. „Je schwächer die Argumente, desto härter die Sanktionen“, sagte dazu der Bundesvorsitzende des Freien Verbandes, Harald Schrader. Die vorgesehene Verschärfung der Sanktionen für Verweigerer sei kontraproduktiv und nicht geeignet, Vertrauen und Akzeptanz aufzubauen. Nutzen und Mehrwert der Digitalisierung seien nicht immer erkennbar. Stattdessen würden mehr Bürokratie und neue Anforderungen an die Leistungserbringer herangetragen, während Haftungsfragen ungeklärt blieben. Das fördere nicht gerade die Bereitschaft, den Weg der Digitalisierung in der nun angestrebten Beschleunigung mitzugehen. „Wir fordern eine eindeutige Abgrenzung des Patientennutzens durch Digitalisierung vom institutionellen Nutzen, beispielsweise durch Erhebung, Nutzung und Verarbeitung von Patientendaten durch Krankenkassen“, so Schrader. Der damit mögliche direkte Einfluss der Krankenkassen auf medizinische Entscheidungen sei eine inakzeptable Grenzüberschreitung. Bei der Ausgestaltung der elektronischen Patientenakte (ePA) müsse der Patient jederzeit die Hoheit über seine Daten behalten und frei über die Nutzung und Weitergabe bestimmen können. Dazu müssten die technischen Voraussetzungen für ein differenziertes Berechtigungsmanagement geschaffen werden.
fvdz

G-BA: Höheres Risiko durch schnellere Methodenbewertung

Für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht offenbar im Gesundheitswesen alles nicht schnell genug.
So soll per Gesetz die Frist zur Bewertung neuer Leistungen künftig von drei auf zwei Jahre verkürzt werden. Zudem soll verpflichtend eine Erprobung folgen, wenn ein Potenzial einer Methode festgestellt wird. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, Maria Klein-Schmeink, warnte jetzt vor einer Beeinträchtigung des Patientenschutzes bei schnelleren Bewertungen neuer Behandlungsmethoden. „Was als Patienteninteresse daherkommt, dient in dieser Form in Wahrheit eher den Interessen der Hersteller von Medizinprodukten und medizinischen Hilfsmitteln“, erklärte Klein-Schmeink. Zuvor hatte auch der GKV-Spitzenverband vor Risiken der Beschleunigung gewarnt. „Es macht keinen Sinn, eine neue Behandlungsmethode schnell einzuführen, wenn das Verhältnis von Nutzen und Risiko unbekannt ist“, mahnte die Chefin des GKV-SV, Doris Pfeiffer. Wenn Erprobungsstudien von einer „Kann-Regelung“ zur Pflicht würden, sei zu befürchten, dass reine Anwendungsbeobachtungen die bisher geforderten qualitativ hochwertigen Studien ersetzen.
Quelle: dpa, änd, jh

BEK-Report: Weniger Zahnersatz

Nach Angaben der Barmer Krankenkasse werden immer weniger über 20-Jährige in den vergangenen Jahren neu mit Zahnersatz versorgt werden. Zwischen 2014 und 2017 sei der Anteil der Versicherten, die Zahnersatz bekamen, um acht Prozent zurückgegangen, heißt es im aktuellen „Zahnreport“ der BEK. Auch die Gesamtzahl der Fälle, in denen Patienten mit Zahnersatz versorgt wurden, sei zurückgegangen von 5,31 auf 4,96 Millionen.
„Geringere Fallzahlen bei Zahnersatz sind der besseren Mundgesundheit in Deutschland zu verdanken“, sagte Barmer-Chef Christoph Straub. Im Schnitt gaben die Kassen für neuen Zahnersatz je Versichertem im Jahr 2017 rund 1.500 Euro aus, bei einem Eigenanteil von rund 850 bis 900 Euro. Knapp drei Viertel (71,5 Prozent) der Versicherten geht mindestens einmal im Jahr zum Zahnarzt. Bei Frauen sind es 75,4, bei Männern 67,5 Prozent - offenbar spielt hier das höhere Gesundheitsbewusstsein von Frauen eine Rolle. Am häufigsten zum Zahnarzt gingen lt. BEK die Sachsen, am seltensten die Saarländer.
Quelle: dpa, änd, jh

Aus dem Verband:

Sommerkongress Usedom: Gebührenordnungen auf dem Prüfstand

Deregulierung und Bürokratieabbau im Gesundheitswesen waren die bestimmenden Themen der berufspolitischen Diskussionsrunde beim 26. Zahnärzte Sommerkongress in Heringsdorf auf der Insel Usedom. Kurz nach der Europawahl standen unter dem Motto „Herausforderung Europa“ Themen im Vordergrund, die großen Einfluss auf die zahnärztliche Praxis haben werden, auch wenn es keine EU-Gesundheitspolitik im eigentlichen Sinn gibt. So war in der von FVDZ-Bundesvorstandsmitglied Thomas Wolf moderierten Runde neben der Zuwanderung von Zahnärzten aus nicht EU-Staaten auch das Thema Deregulierung von besonderer Bedeutung. Kann die Abkehr von staatlichen Gebührenordnungen für Zahnärzte als Chance begriffen werden oder nicht? FVDZ-Bundesvorsitzender Harald Schrader plädierte für die Möglichkeit, wie in anderen freien Berufen auch Zeithonorare für zahnärztliche Leistungen mit den Patienten zu vereinbaren. Beim Schweriner CDU-Bundestagsabgeordneten Dietrich Monstadt, selbst Rechtsanwalt, stieß das auf Interesse: „Ich werde das gern politisch aufgreifen und mich dafür einsetzen“, versprach er. Dass die derzeit vor dem Europäischen Gerichtshof anhängige Klage zur Rechtmäßigkeit der Gebührenordnung von Architekten auf den Gesundheitsbereich durchschlagen wird, hält Monstadt allerdings für zweifelhaft. Weiteres Thema war die um sich greifende Akademisierung der Heil- und Hilfsberufe, wie bspw. Dentalhygieniker/Innen, die in den Niederlanden bereits zahnärztliche Tätigkeiten verrichten dürfen. Der FDP-Generalsekretär aus Mecklenburg-Vorpommern, David Wulff, sieht darin ein künftiges Konfliktfeld. Gute Ausbildung und Qualifikation auch für die nichtakademischen Berufe seien dringend geboten, allerdings sei fraglich, ob eine nicht weisungsgebundene Tätigkeit wirklich erstrebenswert sei. „Darunter könnte auch das Patientenwohl leiden“, sagte Wulff. In der anschließenden Diskussion kristallisierte sich das Thema „Praxispersonal“ als virulent heraus. „Wir konkurrieren alle um dieselben Leute“, erklärte Digital-Unternehmer Wulff. „Entweder wir finden Lösungen, oder wir müssen Kompromisse eingehen.“
red

Zu guter Letzt:

Paradoxe Ehrlichkeit

Eine Studie in 355 Städten und 40 Ländern erbrachte das überraschende Resultat: Je höher der Betrag in einer gefundenen Brieftasche war, desto größer war die Wahrscheinlichkeit, dass der Besitzer sie tatsächlich zurückerhält. Erwartet wird allgemein, dass die Versuchung bei größeren Beträgen größer wird. Das Team um Michel André Maréchal von der Universität Zürich hatte gut 17.000 Geldbörsen mit Visitenkarten, teils mit Schlüsseln und Geldbeträgen verschiedener Höhe am Empfang von Institutionen als angeblich gefunden abgeben lassen - an Hotelrezeptionen, Bankschaltern, Kinokassen, Poststellen, Polizeiwachen oder Ämtern. Ergebnis: Geldbörsen mit Schlüssel wurden unabhängig vom Geldbetrag öfter zurückgegeben. Finder haben also oft selbstlose Motive, denn Schlüssel haben nur für den Besitzer einen Wert, nicht für den Finder. Erstaunlich war, dass Geldbörsen mit höheren Beträgen häufiger zurückgegeben wurden. Ohne Geld waren es nur 40 Prozent, bei zwölf Euro 51 und bei 80 Euro immerhin 71 Prozent – offenbar fühlt man sich bei höheren Beträgen eher kriminell. Allerdings gab es starke regionale Unterschiede: Bei leeren Börsen waren die Schweizer am ehrlichsten, bei größeren Geldbeträgen Dänen, Schweden und Neuseeländer. Verschwunden blieben übrigens auch zwei Fundstücke, die bei zwei Korruptionsbehörden abgegeben worden waren. Mein Tipp: Legen Sie (irgendeinen) Schlüssel in die Geldbörse!
Quelle: die welt, jh

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News-FVDZ Nachrichten 11. Juni 2019

Sehr geehrter Herr Dr.,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

GOZ-Punktwertuhr:  11.484 Tage

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

• ZApprO: Halbe Novelle nach 64 Jahren Stillstand
• TI: Kartellamt prüft Preisabsprachen
• gematik-Übernahme: 510.000 Euro für 51 Prozent
• Neue Leitlinie: Bewusstsein für das Knirschen
• Countdown läuft: Zahnärzte-Sommerkongress vom 17. bis 21. Juni 2019 auf Usedom
• Auch das noch: Die peinlichsten Beschwerden


Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

ZApprO: Halbe Novelle nach 64 Jahren Stillstand

Nach mehr als zweieinhalb Jahren und zähem Ringen der Länder mit dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat der Bundesrat am vergangenen Freitag eine Neuregelung der zahnärztlichen Approbationsordnung (ZApprO) verabschiedet. Aus den Ländern hatte es wegen angeblich fehlender Finanzierbarkeit erhebliche Widerstände gegeben. Gleich zwei Mal war die Verordnung im Bundesrat gescheitert und nun nur erneut durch Druck des BMG auf die Tagesordnung gekommen. Die verabschiedete Fassung ist jedoch nur eine halbe Novelle, denn der Bereich der fünf vorklinischen Semester bleibt ausgenommen und soll erst mit dem Masterplan 2020 Medizin neu geregelt werden. „Wir hätten uns eine Approbationsordnung aus einem Guss gewünscht,“ kommentierte der Bundesvorsitzende des Freien Verbandes, Harald Schrader, die Neuregelung. „Nach 64 Jahren Stillstand wäre es an der Zeit gewesen, die Innovationskraft, die in der Zahnmedizin steckt, auch in der Approbationsordnung für Zahnärzte sichtbar zu machen. Was nun geschieht, ist eher Stückwerk. Jetzt bleibt zu hoffen, dass sich der ‚Masterplan 2020 Medizin‘ nicht auch um Jahre verzögert.“ Zufrieden zeigte sich Schrader damit, dass die zahntechnische und prothetische Ausbildung im Zahnmedizinstudium erhalten bleibt. „Dafür ist der FVDZ in den vergangenen zwei Jahren massiv eingetreten, denn ein Zahnarzt muss in der Lage sein, zahntechnische Werkstücke beurteilen, herstellen und bearbeiten zu können.“ Eine bessere Betreuungsrelation und die Beibehaltung der Studienplatzkapazitäten seien aber nicht zum Nulltarif zu haben, betonte Schrader. „Wenn die Finanzierung nicht gesichert ist, wird sich auch mit einer Neuregelung der Approbationsordnung nichts ändern.“
sas

TI: Kartellamt prüft Preisabsprachen

Die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) hat Anzeige beim Bundeskartellamt erstattet wegen des Verdachts illegaler Preisabsprachen. Der DPtV war bei der Zusammenstellung einer Preisübersicht der Konnektoranbieter aufgefallen, dass nahezu alle „identische Preise für die Konnektoren und deren Anbindung an die Praxissoftware erheben“, heißt es in einer Verbandsmitteilung. Fast alle Anbieter böten (mit einer Ausnahme) TI-Komplettpakete zu einem Preis von 2.882 Euro an, bestehend aus Konnektor, Kartenterminal, Installation in der Praxis, Anschluss an den VPN-Zugangsdienst, Lizenz und Einweisung des Praxispersonals. Von den Krankenkassen werden Kosten in Höhe von 2.882 Euro für das TI-Komplettpaket und die Kosten für den Betrieb erstattet, für die alle Anbieter pro Monat einen Betrag in Höhe von 82,67 Euro erheben. Werden einzelne TI-Komponenten von Fremdanbietern erworben, erhöben die Anbieter zusätzlich eine monatliche Wartungsgebühr – die sogenannte Schnittstellengebühr. Diese wird nicht von den Kassen erstattet. Dadurch sei die Anbieterwahl für TI-Komponenten „deutlich eingeschränkt“, bemängelt der DPtV. Für den Installationsaufwand sollen eigentlich die Praxisinhaber einen Erstattungsbeitrag von 900 Euro erhalten. Alle Softwarehäuser behielten diesen Betrag aber pauschal und vollständig ein bzw. stellen ihn in Rechnung, heißt es weiter. Man habe nun das Bundeskartellamt um Prüfung gebeten, ob sich die unterschiedlichen Konnektoranbieter unzulässigerweise über die Preise für die TI-Komplettpakete und die Preise für den Betrieb und die Wartung abgesprochen haben. Die gematik wurde zu einer Stellungnahme aufgefordert.
Quelle: änd

gematik-Übernahme: 510.000 Euro für 51 Prozent

Weil ihm der TI-Ausbau nicht schnell genug ging, hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sich bekanntlich per Gesetz die Mehrheit der Anteile an der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik) sichern lassen. Nun wurde der (materielle) Preis dafür bekannt: Für die vor gut drei Wochen erworbenen Anteile hat das Bundesgesundheitsministerium mehr als ein halbe Million (genau 510.000) Euro gezahlt. Das geht aus der Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Gebhart auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Wieland Schinnenburg (FDP) hervor. Damit hält der Staat nun 51 Prozent der Anteile des Stammkapitals der Gesellschaft in Höhe von einer Million Euro. Die Mehrheitsübernahme war mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz beschlossen worden.
Quelle: bmg, jh

Neue Leitlinie: Bewusstsein für das Knirschen

Die erste deutsche Leitlinie zum Thema Bruxismus ist da. Die S3-Leitlinie wurde gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT), der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) und 30 weiteren Fachgruppierungen erstellt und vergangenen Donnerstag in Berlin vorgestellt. Das Mahlen mit den Zähnen gilt zwar nicht als Krankheit per se - die Folgen für Zähne, Kaumuskulatur und Kiefergelenke sind jedoch schnell erkennbar. Was gibt es für Möglichkeiten, die Folgen zu verringern? Grundsätzlich wird zwischen Schlaf- und Wachbruxismus unterschieden, wobei letzterer bei Erwachsenen häufiger ist. Entspannungstechniken werden nach wie vor empfohlen, denn es wird vermutet, dass Stress ein Auslöser ist. Die Michigan-Schiene ist oft Mittel der Wahl, zumal laut Studien bei manchen Patienten ein Fremdkörper im Mund bereits verhindern kann, dass zugebissen wird. Bruxismus ist generell bisher noch selten erforscht – das wird sich aber künftig ändern. Unter Leitung der Universität von Padua ist die „BruxApp“ entwickelt worden. Sie hilft Zahnärzten bei der Diagnosestellung und sorgt beim Patienten für ein größeres Bewusstsein hinsichtlich seiner mit Bruxismus verbundenen Aktivitäten. Daneben werden Daten erhoben, die derzeit weltweit von 25 Forschungszentren genutzt werden.  Unter https://www.dgfdt.de/richtlinien_formulare gibt es einen Befundbogen zum Bruxismus-Screening.
dh

Aus dem Verband:

Countdown läuft: Zahnärzte-Sommerkongress vom 17. bis 21. Juni 2019 auf Usedom

Der Freie Verband lädt Zahnärzte und Praxismitarbeiter zum 26. Sommerkongress auf die Ostseeinsel Usedom ein. Die traditionsreiche Fortbildungsveranstaltung findet vom 17. bis 21. Juni 2019 im Maritim Hotel Kaiserhof in Heringsdorf statt. Die Teilnehmer können aus einem umfangreichen Angebot an Seminaren und Vorträgen wählen. Schwerpunktthemen sind in diesem Jahr unter anderem Adhäsivtechnik und Zahnersatz. Auch an den Mehrwert für das Praxisteam haben wir mit einer Vielzahl von Teamseminaren gedacht. Eine große Dentalausstellung und ein buntes Rahmenprogramm runden die Fortbildungswoche ab. Die Teilnahme steht FVDZ-Mitgliedern wie Nicht-Mitgliedern offen. Das detaillierte Programm zum Zahnärzte-Sommerkongress können Sie auf der Verbandswebsite unter www.fvdz.de einsehen oder bei der FVDZ-Bundesgeschäftsstelle (Tel. 0228 – 8557 34) anfordern.
red


Auch das noch:

Die peinlichsten Beschwerden

Mit einer nicht-repräsentativen, bundesweiten Umfrage „Wofür schämt sich Deutschland?“ wollte eine Online-Arztpraxis herausfinden, worüber Patienten mit ihrem Arzt nicht gerne sprechen. Im Ergebnis gaben 44 Prozent der befragten Frauen und 36 Prozent der Männer an, bereits das persönliche Arztgespräch vermieden zu haben, weil ihnen ihre Beschwerden zu unangenehm waren. Auch der Austausch mit dem Partner (Frauen: 43 Prozent, Männer: 32 Prozent) fällt vielen Betroffenen nicht leicht. Als besonders peinlich empfinden die 1.502 Befragten der Umfrage zufolge starken Mund- oder Achselgeruch, übermäßiges Schwitzen, Blähungen oder auch Erkrankungen der Geschlechts- oder Ausscheidungsorgane. Bei Chlamydieninfektionen, Rosacea oder etwa Erektionsstörungen zögen es viele Patienten vor, schriftlich oder online Kontakt zu einem Arzt zu haben, statt damit in die Praxis zu gehen.
Quelle: ärztezeitung

Weitere Informationen zum Verband finden Sie auf unserer Homepage: www.fvdz.de

News-FVDZ Nachrichten 18. Juni 2019

Sehr geehrter Herr Dr.

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

GOZ-Punktwertuhr:  11.491 Tage

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • DVG: KZBV sieht positive Ansätze, aber auch Fehlentwicklungen
  • DVG: Ewas Licht und viel Schatten
  • Selbstverwaltung: Grüne wollen gesetzliche Frauenquote
  • Sommerkongress Usedom: Kaiserbäder und Kaiserwetter
  • Auch das noch: GOZ-Uhr statt Stadion-Uhr

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

DVG: KZBV sieht positive Ansätze, aber auch Fehlentwicklungen

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat die mit dem Entwurf eines „Gesetzes für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation“ (Digitale Versorgung-Gesetz – DVG) verfolgte Zielsetzung einer konsequenten Digitalisierung des Gesundheitswesens dem Grunde nach begrüßt. In einer Stellungnahme zum Gesetzentwurf wurde aber auch klargestellt, dass man sanktionsbewehrte Fristen für nicht zielführend erachtet, da Akzeptanz und Vertrauen für die Umsetzung erforderlich seien. Für die Zahnmedizin wird die Schaffung einer Grundlage zur Anpassung des BEMA gefordert, um auch in der vertragszahnärztlichen Versorgung entsprechende Potentiale nutzen zu können. Als „Systembruch“ bezeichnet die KZBV die Möglichkeit der Kassen, sich mit Wagniskapital an „digitalen Innovationen“ zu beteiligen. Zudem beeinträchtige das Bewerben von Versorgungsinnovationen durch direkte Kontaktaufnahme mit Versicherten die (freie) Arztwahl und führe zu einer Patientensteuerung. Vehement abgelehnt wird die Absicht, dem GKV-Spitzenverband (GKV-SV) neben den pseudonymisierten Versorgungsdaten der Versicherten künftig auch personenidentifizierbare Versichertendaten zu übermitteln. Das sei für die Aufgaben des GKV-SV nicht erforderlich und verstoße gegen den Grundsatz der Datensparsamkeit. Für aus der Versorgung ausscheidende Praxen fordert die KZBV den Verzicht auf Sanktionen ebenso wie eine „Schonfrist“ für Übernehmer von Praxen, die (noch) nicht zur Durchführung des Versicherungsstammdaten-Managements in der Lage sind. 
Quelle: kzbv, jh

DVG: Ewas Licht und viel Schatten 

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat den Gesetzentwurf zum DVG generell begrüßt, weil er die notwendige Präzisierung zu vorhergehenden Gesetzen schaffe. Es hätten zum Teil noch Bestimmungen zur Umsetzung gefehlt, sagte KBV-Vorstand Thomas Kriedel dem ärztlichen Nachrichtendienst. Kritisch sieht die KBV, dass der Sicherstellungsauftrag teilweise an die Krankenkassen übergehen solle. So dürften nur die Krankenkassen digitale Versorgungsprogramme für ihre Versicherten beschließen, digitale Anwendungen fördern und damit direkt in die Versorgung eingreifen. „Das wäre ein vollkommener Systembruch, den wir nicht mitgehen können“, erklärte Kriedel. Die KVen und das KV-System müssten dieselben Möglichkeiten haben. Der AOK-Bundesverband bescheinigt dem DVG gute Ansätze für echte Fortschritte, warnt aber vor hohen Folgekosten. Das Gesetz könne digitale Innovationen im Gesundheitswesen fördern und die Vernetzung voranbringen, sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch. Allerdings dürften die Finanzierungsmechanismen der Papierwelt nicht einfach auf die digitale Patientenakte übertragen werden. Es könne nicht Aufgabe der Krankenkassen sein, für jeden Klick der Ärzte extra zu bezahlen. Der Ausbau der Telematikinfrastruktur (TI) wird von der AOK ausdrücklich befürwortet. Allerdings hätten Erstausstattung und Betrieb für die Vertragsärzte schon 700 Millionen Euro während der vergangenen drei Jahre verschlungen. Die Kosten für weitere Konnektoren für 100.000 Leistungserbringer, die nach fünf Jahren wieder ausgetauscht werden müssten, belasteten die Beitragszahler. Es brauche eine rasche Entwicklung von Alternativen zu den Hardware-Konnektoren, bevor die TI weiter ausgerollt werde. Außerdem forderte Litsch belastbare Studien über digitale Anwendungen, „sonst werden wir nie wissen, ob der Nutzen einer solchen Anwendung tatsächlich größer ist als der Schaden.“
Quelle: änd, jh

Selbstverwaltung: Grüne wollen gesetzliche Frauenquote

Der Gesundheitsausschuss des Bundestages hat sich Anfang Juni mit einem Antrag der Grünen zur Einführung einer Frauenquote befasst. Frauen seien in Führungspositionen der Krankenkassen und der Selbstverwaltung der Ärzte- und Zahnärzteschaft stark unterrepräsentiert, heißt es zur Begründung. Unter den Niedergelassenen beträgt der Frauenanteil derzeit 45 Prozent; bei Angestellten 55 Prozent. Die Sachverständige Antje Kapinsky, Fachleiterin Gesundheitspolitik der Techniker Krankenkasse, erklärte, es gebe einen Zusammenhang zwischen dem Frauenanteil in entscheidenden Positionen und medizinischen Entscheidungen. Eine stärkere Beteiligung von Frauen führe zu signifikant besseren Ergebnissen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung gab zu bedenken, um Frauen den Weg zu ebnen, müssten die Rahmenbedingungen stimmen und familiäre und berufliche Verpflichtungen besser vereinbar sein. Zudem könne eine starre Quote Frauen als Makel anhängen. Auch der GKV-Spitzenverband forderte eine bessere Vereinbarkeit beruflicher oder ehrenamtlicher Anforderungen mit bestehenden Erziehungs- und Betreuungspflichten. Die Grünen fordern eine gesetzliche Frauenquote in den Verwaltungsräten der GKV, den Vertreterversammlungen von KVen und KZVen sowie den Spitzenverbänden der Selbstverwaltungskörperschaften. Der Anteil der Frauen dort müsse mindestens ihrem Anteil an den Versicherten bzw. Mitgliedern entsprechen. In den Kammerversammlungen liege der Frauenanteil zwischen neun Prozent (Ärztekammer Baden-Württemberg) und 30 Prozent (Mecklenburg-Vorpommern). Auch in den Gremien der Kassen(zahn-)ärztlichen Vereinigungen seien Frauen „eklatant unterrepräsentiert“. 
Quelle: änd, jh

22. Juni – Berlin: Kongress der Freien Ärzte

Mit dem Thema Big Data, „Künstliche Intelligenz“ und E-Health befasst sich auch der Kongress Freier Ärzte 2019. Die stv. Vorsitzende Silke Lüder wird das Thema mit Prof. Gerd Antes (Deutsches Cochrane Zentrum) und dem IT-Sicherheitsfachmann Martin Tschirsich diskutieren. Am Nachmittag geht es u.a. mit dem Verfassungsrechtler Prof. Helge Sodan um die Frage: „Planwirtschaft und Konzernmedizin: Wo bleibt die ärztliche Freiberuflichkeit?
22. Juni - 11.00 bis 15.30 Uhr - Katholische Akademie - Hannoversche Straße 5b – Berlin.
Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  Tel.: 0201 68586090.
Quelle: freie ärzteschaft, jh

Aus dem Verband:

Sommerkongress Usedom: Kaiserbäder und Kaiserwetter

Bei bestem Kaiserwetter konnte Kongressleiter Peter Bührens am Montag mehr als 600 Teilnehmer zum 26. Sommerkongress des Freien Verbandes im Maritim Hotel Kaiserhof in Heringsdorf auf der Ostseeinsel Usedom begrüßen. Geboten werden in dieser Woche Seminare und Vorträge mit den Schwerpunkten Adhäsivtechnik und Zahnersatz sowie eine standespolitische Standortbestimmung. In seinem Auftaktstatement gab der Bundesvorsitzende Harald Schrader einen Abriss zu den aktuellen Themen der (zahn)ärztlichen Berufspolitik.
„Nach dem TSVG ist vor dem DVG!“. Positiv seien neben den Beschränkungen für MVZ in Investorenhand die Beseitigung der Degression und die Mehrleistungsregelung bei KFO. Notwendig sei aber eine generelle Aufhebung von Leistungsobergrenzen/Budgets und Zuzahlungsverboten. Mit dem „Digitale Versorgung-Gesetz“ (DVG) werde die Schlagzahl der gesetzlichen Eingriffe in das Gesundheitswesen weiter erhöht. Dabei komme es darauf an, dass die Patienten die Datenhoheit behalten, denn: „Wer die Daten hat, bestimmt, was gemacht wird!“, so Schrader.
Am Donnerstag wird ab 11:15 Uhr mit Vertretern der politischen Parteien das Thema „Herausforderung Europa - Freie Berufsausübung im europäischen Vergleich" diskutiert.
Quelle: jh

Auch das noch:

GOZ-Uhr statt Stadion-Uhr

Nach dem verpassten Wiederaufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga soll die Hamburger Stadionuhr nun endgültig verschrottet werden. Die Kult-Uhr demonstrierte die Dauer der Erstliga-Zugehörigkeit des HSV, des einzigen Vereins, der von Beginn an ununterbrochen dabei war: Nach 54 Jahren, 261 Tagen, 00 Stunden, 36 Minuten und 02 Sekunden war dies am Ende der Vorsaison vorbei. Seitdem zeigte die Uhr im Volksparkstadion die Zeitspanne seit der Gründung des Traditionsvereins an. Jetzt möchten die Norddeutschen offenbar nicht mehr an ihre Vergangenheit erinnert werden. Nach einem Konzert am 8. Juli sollen Handwerker die Uhr ausbauen.
Der Freie Verband nimmt das zum Anlass, künftig stetig auch auf seiner Homepage an ein unsägliches Jubiläum mit einer GOZ-Punktwert-Uhr zu erinnern: seit 31 Jahren, 5 Monaten und (heute) 17 Tagen wurde der GOZ-Punktwert nicht angehoben – obwohl der Verordnungsgeber sich seinerzeit selbst dazu berechtigt (und verpflichtet) hat. Die kumulierte Preissteigerung beträgt nach amtlichen Angaben bis heute satte 75 Prozent. Kein Wunder also, dass etliche Gebührenpositionen der GOZ inzwischen weit unter den GKV-Sätzen liegen. Wer’s genau wissen will, schaut in den GOZ-Navigator für Android und IOS. Kostenlos für Mitglieder hier zu erhalten:
Zum Playstore  Zu iTunes
Quelle: dpa, welt, jh
Weitere Informationen zum Verband finden Sie auf unserer Homepage: www.fvdz.de

News-FVDZ Nachrichten 4. Juni 2019

Sehr geehrter Herr Dr                      ,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

GOZ-Punktwertuhr:  11.477 Tage


 

Themen dieser Ausgabe:

• Deutscher Ärztetag: Reinhardt neuer BÄK-Präsident
• Deutscher Ärztetag: Freiberuflichkeit sichern
• KBV: Digitale-Versorgung-Gesetz ist „casus belli“
• 14. Praxis-Ökonomie-Kongress
• Auch das noch: Aufklärung mit Comic


Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

Deutscher Ärztetag: Reinhardt neuer BÄK-Präsident

Der 122. Deutsche Ärztetag hat am vergangenen Donnerstag im westfälischen Münster Klaus Reinhardt zum neuen Präsidenten der Bundesärztekammer gewählt. Der Allgemeinmediziner und Hausarzt aus Bielefeld setzte sich allerdings erst in einer zweiten Stichwahl mit 124 zu 121 Stimmen gegen die Klinikärztin Martina Wenker durch. Damit steht zum ersten Mal seit mehr als 40 Jahren kein Mitglied des Marburger Bundes, sondern ein Vertreter der Niedergelassenen an der Spitze der deutschen Ärzteschaft. Reinhard hatte vor der Wahl erklärt, sein Amt als Vorsitzender des Hartmannbundes weiter ausüben zu wollen.
Er übernimmt das Amt von Frank-Ulrich Montgomery, dem Ehrenvorsitzenden des Marburger Bundes, der vor kurzem zum Präsidenten des Weltärzteverbandes gewählt wurde. Vizepräsidentinnen wurden die Bremer Kinderchirurgin Heidrun Gitter und die Thüringer HNO-Ärztin Ellen Lundershausen. In seiner Vorstellungsrede hatte Reinhardt mit Blick auf die aktuelle Gesundheitspolitik kritisiert, dass den Patienten ein „unbegrenzter Leistungsanspruch“ versprochen und damit das Hamsterrad für die Ärzte in Klinik und Praxis beschleunigt werde. Der Bundesvorsitzende des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte, Harald Schrader, begrüßte das Votum des Ärztetages und erklärte: „Mit dem Hartmannbund verbinden uns viele Grundsatzpositionen. So die Überzeugung, dass Freiberuflichkeit und freie Arztwahl Grundpfeiler der medizinischen Versorgung in einem freiheitlichen Gesundheitssystem bleiben müssen.“ Mit Blick auf die Novellierung der GOÄ äußerte Schrader die Hoffnung, dass sich Reinhardts Forderung nach einer eigenständigen Gebührenordnung für den freien Beruf Arzt, unabhängig von sozialrechtlichen Vorgaben, durchsetzt.
Quelle: änd, ärztezeitung, jh

Deutscher Ärztetag: Freiberuflichkeit sichern

In dem mit überwältigender Mehrheit angenommenen Leitantrag forderte der Ärztetag die Bundesregierung unter anderem auf, die in ihrem Koalitionsvertrag festgeschriebene Stärkung der Freiberuflichkeit zur Richtschnur ihres politischen Handelns zu machen. Einschnitte in die Selbstverwaltung wie mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) seien immer auch Einflussnahmen auf die freiheitliche Berufsausübung. Die angestrebte ministerielle Einflussnahme auf die Gestaltung des Leistungskatalogs der GKV sei nichts anderes als Staatsbürokratismus. Originäre ärztliche Aufgaben und Tätigkeiten dürften nicht auf nichtärztliche Gesundheitsberufe verlagert werde, das gefährde die Patientensicherheit und führe zu einer schleichenden Deprofessionalisierung sowie Entwertung des Arztberufes. Die Versorgungsbereiche müssten besser vernetzt und telemedizinische sektorenübergreifende Angebote in die Regelversorgung integriert werden. Die öffentliche Hand wurde aufgefordert, ihrer Verpflichtung zur Daseinsvorsorge mit einer wohnortnahen und hochwertigen medizinischen Versorgung nachzukommen und die dafür notwendigen infrastrukturellen und personellen Voraussetzungen zu schaffen. Mit großer Sorge sieht die Ärzteschaft, dass neben zahnmedizinischen Versorgungszentren zunehmend ambulante ärztliche Einrichtungen in den Fokus fachfremder Investoren und Spekulanten rücken. Monopole durch Konzernbildung in der ambulanten Versorgung müssten vermieden und der freiberufliche Charakter der ärztlichen Tätigkeit sowie die Wahlfreiheit der Patienten erhalten werden. So wurde gefordert, weitere Maßnahmen zur Eindämmung von Übernahmen und Marktbeherrschung in diesem Bereich zu veranlassen. Die Auftaktrede von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) war zeitweise mit Buhrufen und Pfiffen quittiert worden. „Mir liegt an einer konstruktiven Debatte, nicht schreien, nicht pfeifen“, konterte Spahn. Er sei bereit, mit der Ärzteschaft über die Vor€schläge aus seinem Haus zu diskutieren.
Quelle: bäk, ärzteblatt, änd, jh


KBV: Digitale-Versorgung-Gesetz ist „casus belli“

Vor dem Ärztetag hatte (ebenfalls in Münster) die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) getagt. KBV-Vize Stephan Hofmeister bezeichnete die geplanten Regelungen des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) als „casus belli“. Unter dem Deckmäntelchen der digitalen Innovation würden die Krankenkassen in die Lage versetzt, in das Versorgungsgeschehen einzugreifen, indem sie sich direkt an die Patienten wenden. Theoretisch wären die Kassen legitimiert, ihren Versicherten nicht nur eine App zum Symptomcheck anzubieten, sondern ihnen je nach Befundwahrscheinlichkeit einen Versorgungsweg – Hausarzt, Facharzt oder Klinik – zu empfehlen. Das komme einer Aufkündigung des Systemfundamentes gleich, warnte Hofmeister. Wer glaube, die Krankenkassen allein hätten ein Interesse an einer guten Versorgung ihrer Versicherten, der irre. Krankenkassen hätten ein Interesse an der Kassenlage, das sage schon der Name, so Hofmeister. Das sei zwar legitim und notwendig, aber umso wichtiger sei, dass die Vertragsärzteschaft hier ein Gegengewicht bilde. Beim geplanten so genannten Faire-Kassenwahl-Gesetz würden sich erneut die „unwürdigen Spielchen mancher Kassen“ zeigen, „uns Ärzte der Falschkodierung zu bezichtigen“, sagte der KBV-Vize. „Wenn die Kassen sich untereinander übervorteilen wollen, dann sollen sie das tun. Wenn sie das aber auf unserem Rücken austragen, dann wird es ernst.“  KBV-Chef Andreas Gassen hatte zuvor scharfe Kritik am Terminservice- und Versorgungsgesetz geübt. Das TSVG sei ein kleinteiliges Gesetz, „dessen komplexe Regelungen Tür und Tor für Bürokratie, Kontrolle und Bevormundung öffnen und dabei auch noch die Möglichkeit schaffen, das alles möglichst schlecht zu bezahlen“.
Quelle: änd, jh

Aus dem Verband:

14. Praxis-Ökonomie-Kongress

Aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar aus der Schweiz waren sie auf die bekannteste Insel der Republik gereist: Fast 200 Zahnärztinnen und Zahnärzte hatten sich für den 14. Praxis-Ökonomie-Kongress des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) in Westerland auf Sylt angemeldet. Und ihre Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Unter dem Tagungsthema „Stärkung freiberuflicher Praxisstrukturen" widmeten sich neun versierte Referentinnen und Referenten zwei Tage lang den verschiedenen Aspekten, angefangen von der Ermittlung des Praxiswertes über erfolgversprechende Kooperationsmodelle bis hin zum Verkauf einer Praxis aus Sicht des
Steuerrechts. „Innovation in Verbindung mit Work-Life-Balance gestalten", nannte Kongressleiter Matthias Tamm einen der zentralen Inhalte des Kongresses. Ein anderer war der Blick auf die von Investoren finanzierten zahnmedizinischen Versorgungszentren (Z-MVZ), die den Markt immer mehr durchdringen. Dass die Novellierung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) eine Beschneidung für Investoren-Z-MVZ vorsieht, sei ein richtiger Schritt, erklärte der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader. „Doch ich kann heute noch nicht beurteilen, ob diese Regelungen letztlich wirklich ausreichen." Klar definierte Schrader vor dem Auditorium die Forderungen an die Politik: Die Aufhebung von Leistungsobergrenzen, die Aufhebung des Zuzahlungsverbots im Bewertungsmaßstab der zahnärztlichen Leistungen (BEMA) und gegebenenfalls eine Nachjustierung der Regelungen für Investoren-Z-MVZ, „falls diese den Wettbewerb verzerren".
fd

Auch das noch:

 

Aufklärung mit Comic

Aufklärung tut not – besonders vor medizinischen Eingriffen – sonst kommt kein rechtsgültiges Einverständnis zu stande. Aber wie findet man den richtigen Ton, verständlich aufzuklären, ohne zu verharmlosen? Ärztinnen der Berliner Charité haben jetzt dazu einen knapp 20-seitigen Comic entwickelt, den Patienten ergänzend vorab bekommen. Darin wird etwa in Wort und Bild erklärt, wie die Herzkranzgefäße untersucht werden und wie sich der Patient danach verhalten sollte. Eine frühere Studie hatte gezeigt, dass viele Patienten trotz Aufklärung das Prinzip der Herzkatheteruntersuchung nicht vollständig erfassten und somit falsche Vorstellungen vom Nutzen hatten. Das Heft erinnert an so genannte Graphic Novels - ins Comicformat übertragene Romane, meist für erwachsene Leser.  „Der Comic soll natürlich nicht das persönliche Gespräch mit dem Patienten ersetzen", betont Kardiologin Verena Stangl. Nachfragen bei Patienten kämen manchmal aber erst auf, wenn der Arzt gerade zur Tür hinaus sei. Ein Comic habe dann im Vergleich zu Videos den Vorteil, dass der Patient die Geschwindigkeit beim Erfassen des Inhalts selbst bestimmen könne. Die Rückmeldungen seien positiv gewesen, sagt Stangl. Probanden, die zusätzlich die Bildergeschichte erhielten, hatten weniger Angst vor dem Eingriff und konnten mehr Fragen dazu richtig beantworten als Teilnehmer nach der Standard-Aufklärung mit Gespräch und Infobogen.
Quelle: dpa, änd, jh


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Nachrichten

News-FVDZ Nachrichten 2. Juli 2019

02. Juli 2019

Sehr geehrte Damen und Herren, mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr: 11.505 Tage...

News-FVDZ Nachrichten 25. Juni 2019

26. Juni 2019

Sehr geehrte Damen und Herren, mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr: 11.498 Tage...

News-FVDZ Nachrichten 18. Juni 2019

19. Juni 2019

Sehr geehrter Herr Dr. mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.491 Tage Unsere...

News-FVDZ Nachrichten 11. Juni 2019

12. Juni 2019

Sehr geehrter Herr Dr., mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.484 Tage Unsere...

News-FVDZ Nachrichten 4. Juni 2019

07. Juni 2019

Sehr geehrter Herr Dr                      , mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.477 Tage...

News-FVDZ Nachrichten 28.Mai 2019

31. Mai 2019

Sehr geehrter Herr Dr., mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir...

News-FVDZ Nachrichten 7.Mai 2019

08. Mai 2019

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News-FVDZ Nachrichten 9.April 2019

10. April 2019

Sehr geehrter Herr Dr. , mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten...

News-FVDZ Nachrichten 2.April 2019

02. April 2019

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News-FVDZ Nachrichten 19.März 19

26. März 2019

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News-FVDZ Nachrichten 12.März 19

12. März 2019

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News-FVDZ Nachrichten 5.März 19

05. März 2019

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