News-FVDZ Nachrichten 10.Sept. 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

GOZ-Punktwertuhr:  11.575 Tage

Themen dieser Ausgabe: 

  • BV/EV: Politische Arbeit und Vorbereitung HV
  • EV: Umgang mit dem DVG
  • PKV: Weniger Versicherte im Notlagentarif
  • Kanada: Zahnärzte erkennen Mundkrebs
  • Rollstuhl gegen Rollator
  • Standespolitische Sprechstunde beim Ostseesymposium
  • Fachgespräch zur ländlichen Versorgung

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

BV/EV: Politische Arbeit und Vorbereitung HV

Der Bundesvorstand (BV) und der Erweiterte Bundesvorstand (EV) des Freien Verbandes haben sich am vergangenen Wochenende in Berlin aus aktuellem Anlass u.a. mit der Frage des (partei-)politischen Engagements von Verbandsfunktionären befasst. Dabei wurde einhellig festgestellt, dass zur Verbandsarbeit auch das Einbringen von Verbandsforderungen in die Programmatik der politischen Parteien gehört. Allerdings müsse der Verband selbst parteipolitisch neutral bleiben, stellte der EV fest. Als problematisch angesehen wird die gleichzeitige Ausübung von Spitzenämtern im Verband und in einer politischen Partei. Dadurch werde die Glaubwürdigkeit des Verbandes im Dialog mit dem Spektrum der politischen Parteien geschwächt. Der EV verabschiedete daher einen entsprechenden Appell an seine Funktionsträger, in einem solchen Fall auf eines der Ämter zu verzichten. Im weiteren Verlauf ging es um die Kernthemen der Hauptversammlung im Oktober. Alle Leitanträge des Bundesvorstandes fanden auch die Zustimmung der Landesvorsitzenden. Besonders intensiv diskutierten die Gremien die Auswirkungen des EuGH-Urteils zur Zulässigkeit von Gebührenordnungen für Architekten und Ingenieure. Das Gericht hatte diese in der aktuellen Form als Wettbewerbshindernis eingestuft und daher für rechtswidrig erklärt. Der Bundesvorsitzende Harald Schrader stellte dazu fest, dass die „Gefahr“, die Argumentation des Gerichts könne auch auf die zahnärztliche Gebührenordnung (GOZ) durchschlagen, inzwischen eher als Hoffnungsschimmer zu sehen sei, sich endlich von einer mehr als 30 Jahre nicht adäquat angepassten Taxe befreien zu können. Die Nichtanpassung des Punktwertes sei ein Skandal, dem man nicht allein mit Aufklärungskampagnen begegnen dürfe. Die Hauptversammlung hat den Verordnungsgeber bereits 2011 dazu aufgefordert, die GOZ abzuschaffen. Quelle: jh


 

EV: Umgang mit dem DVG

Als Gastreferent berichtete der stv. Vorstandsvorsitzende der KZBV, Martin Hendges, dem Erweiterten Bundesvorstand vom aktuellen Stand der Debatte um das „Digitale Versorgung Gesetz (DVG)“, mit dem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Digitalisierung in der (zahn-)medizinischen Versorgung vorantreiben will. In der Diskussion wurde klar zum Ausdruck gebracht, dass zusätzliche Belastungen von den Praxen fern zu halten seien und der zusätzliche Aufwand adäquat erstattet werden müsse. Die im DVG vorgesehenen neuen Zwangsmaßnahmen und die Ausweitung der finanziellen Sanktionen gegen Verweigerer des Stammdatenabgleichs seien völlig unangemessen. Hendges betonte, nach seiner Auffassung sollten die neuen technischen Möglichkeiten konsequent zur Verwaltungsvereinfachung und –beschleunigung durch Einsparung von Papier und Porto und zur Verbesserung und Absicherung der elektronischen Kommunikation (Stickwort KOM-LE-Anwendungen) genutzt werden. Eine (von manchen immer noch geforderte) Totalverweigerung sei nicht zielführend. Klar sei aber auch, dass die Verantwortung der Praxis zur Datensicherheit nur für den Bereich gelten könne, auf den die Praxis auch Einfluss habe. Aus dem Auditorium wurden erhebliche Bedenken geäußert, ob der Nutzen der von Minister Spahn gewollten umfassenden Sammlung und Speicherung medizinischer Daten das Eingehen der erheblichen Risiken rechtfertige (s. unten: „gesundheitsdaten-in-gefahr“). Der Bundesvorstand machte den Vorschlag, wegen der Besonderheiten der zahmmedizinischen Versorgung gegenüber der Allgemeinmedizin auch besondere Lösungen für bestimmte Bereiche (z.B. Zugriffsrechte auf bestimmte Bereiche der Anamnese) vorzusehen. Anzustreben seien auch hier (wie beim TSVG) abgestimmte und möglichst gleichgerichtete Stellungnahmen der Körperschaften und des Freien Verbandes gegenüber der Politik.
Quelle: jh

PKV: Weniger Versicherte im Notlagentarif

Bürger ohne Krankenversicherungsschutz sollte es in Deutschland eigentlich nicht (mehr) geben. Während früher das Sozialamt per Berechtigungsschein die Kosten für „Gestrandete“ übernahm, bleiben heute ehemals gesetzlich Versicherte in der GKV. Für privat Versicherte, die die Prämien nicht mehr aufbringen können, wurde der Notlagentarif eingeführt. In der GKV gilt seit 2007 eine Versicherungspflicht, in der PKV seit 2009. In der Antwort auf eine Anfrage der Linken-Fraktion hat die Bundesregierung nun mitgeteilt, dass Ende 2018 102.000 Personen im Notlagentarif der PKV versichert waren. Damit ist ihre Zahl im Vergleich zu 2017 um 2800 Personen gesunken. Nicht versichert gewesen sein sollen 2015 bundesweit 79.000 Personen (neuere Zahlen gibt es nicht). Die Regierung bekräftigt zugleich das Ziel, allen Personen mit Wohnsitz oder ständigem Aufenthalt in Deutschland „einen Krankenversicherungsschutz zu ermöglichen“. 2017 erhielten 29.000 Menschen so genannte „Hilfen zur Gesundheit“ nach SGB XII. Dabei handelt es sich um bedürftige Personen, die nicht krankenversichert sind.
Quelle: äz, jh

Kanada: Zahnärzte erkennen Mundkrebs

Die Prognose von Mund- und Kieferkrebs ist nach wie vor schlecht. Fortschritte in der Behandlung haben die Überlebensraten nur minimal verbessert. Wird der Krebs hingegen im Anfangsstadium erkannt, beträgt die Überlebensrate rund 80 Prozent über fünf Jahre. Aus Kanada kommt die Meldung, dass Zahnärzte in Ontario mehr Fälle von Mundkrebs und seinen Vorstufen erkannt haben als je zuvor. Ein Team der Zahnmedizinischen Fakultät der University of Toronto untersuchte 63.438 Biopsien, die zwischen 2005 und 2015 durchgeführt wurden. Dabei zeigte sich ein starker Anstieg der Gesamtzahl der von Zahnärzten festgestellten Karzinome und Dysplasien. Insgesamt wurden 828 Fälle von Mundkrebs zwischen 2005 und 2015 sowie 2.679 prämaligne Läsionen diagnostiziert. Im Lauf der Jahre stieg jedoch der prozentuale Anteil an Mundkrebsdiagnosen signifikant an. Wurden 2005 nur 56 Fälle von Krebs und 99 Fälle oraler Epitheldysplasie durch eine Biopsie erkannt, so verdoppelte sich die Zahl bis 2015 auf 103 Fälle, Dysplasien verdreifachten sich sogar und lagen 2015 bei 374 Diagnosen. Die Autoren führen den Anstieg u.a. auf umfassende Schulungs- und Weiterbildungsprogramme zurück. Während fortgeschrittene orale Krebserkrankungen relativ einfach zu erkennen seien, könnten Frühstadien und prämaligne Läsionen ohne spezielles Training leicht übersehen werden.
Quelle: red

Petition: Gesundheitsdaten in Gefahr

Eine Gruppe ärztlicher, psychotherapeutischer und zahnärztlicher Verbände protestiert in einer Petition an den Deutschen Bundestag gegen die zentrale Speicherung von Gesundheitsdaten. Mittels der Petition soll der Bundestag dazu aufgefordert werden zu beschließen, dass Patienten keine Nachteile erleiden dürfen, die ihre Daten nicht in elektronischen Patientenakten (ePA) auf zentralen Servern außerhalb der Praxen speichern lassen wollen. Außerdem müsse die Telematikinfrastruktur (TI) für Ärzte und Psychotherapeuten sowie die Einführung und Handhabung der elektronischen Patientenakte für Ärzte und Patienten freiwillig sein. Strafen gegen Ärzte und Psychotherapeuten, die sich nicht an die TI anschließen lassen, müssten abgeschafft werden. Zur Begründung wird angeführt, dass Diagnosen und Befunde gehackt, veröffentlicht, missbraucht, verändert und gelöscht werden könnten. Zudem sei mit der zentralen Speicherung die komplette Kontrolle von Patienten und Ärzten möglich, damit sei die Schweigepflicht in Gefahr. Näheres unter  www.gesundheitsdaten-in-gefahr.de
Quelle: ig med, jh

Auch das noch:


Rollstuhl gegen Rollator

„Auf der Straße herrscht Krieg“, sagte neulich ein älterer LKW-Fahrer. Seit geraumer Zeit ist offenbar eine neue Frontlinie hinzugekommen und zwar zwischen den Schwächsten im Verkehr, den (besonders älteren) Fußgängern und den „Elektro-Mobilisierten“. Sie kämpfen um den Verkehrsraum auf Gehwegen und in Fußgängerzonen. Tragisch endete das neulich in Hamburg: Eine 94-jährige Fußgängerin mit Rollator wurde beim Zusammenstoß mit einem 77-jährigen Rollstuhlfahrer lebensgefährlich verletzt. Nach ersten Erkenntnissen wollte der 77-Jährige mit seinem elektrisch betriebenen Rollstuhl die 94-Jährige auf dem Gehweg überholen. Dabei stießen die Räder des Rollstuhls und des Rollators offenbar zusammen, wodurch die alte Dame stürzte und sich lebensgefährlich verletzte.
Quelle: welt, jh

News-FVDZ Nachrichten 27. August 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

GOZ-Punktwertuhr:  11.561 Tage

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  •  GKV: Grüne wollen andere Aufsicht
  • Kosten für Konnektoren: Absenkung erst 2020
  • Antibiotika: Deutlich weniger Verordnungen
  • Haushalt 2020: Gesundheitsetat steigt
  • Umfrage: Hausarzt wichtiger als Internet
  • Nachtarbeit cancerogen?
     

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:


GKV: Grüne wollen andere Aufsicht

Mit dem „Faire-Kassenwahl-Gesetz“ (FKWG) soll nicht nur der Finanzausgleich unter den Kassen neu geregelt, sondern es sollen alle Krankenkassen bundesweit geöffnet werden. In der Folge würde auch die Aufsicht vom Bundesversicherungsamt (BVA) übernommen - zum Ärger der Ländergesundheitsminister. Bislang unterliegen regionale Kassen wie die elf AOK der Länderaufsicht, Ersatzkassen sowie bundesweit geöffnete Betriebs- und Innungskrankenkassen stehen dagegen unter der Rechtsaufsicht des BVA. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, Maria Klein-Schmeink, hat nun vorgeschlagen, das BVA solle nur in Finanzangelegenheiten für alle Krankenkassen zuständig sein, für Fragen der regionalen Versorgungsgestaltung dagegen generell die jeweiligen Länder, und zwar unabhängig davon, in wie vielen Ländern die jeweilige Krankenkasse tätig ist. Es sei unbestritten, betont Klein-Schmeink in einem Schreiben an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, „dass der Status quo unterschiedlicher Aufsichtsbehörden für auf dem gleichen Markt agierende Krankenkassen wettbewerbspolitisch unbefriedigend“ sei. Andererseits wäre eine einzige zentralisierte Aufsicht beim BVA gesundheitspolitisch genauso unbefriedigend. Ein Kompromiss sei also nicht nur aus politischen Gründen geboten, sondern auch der Sache dienlich.
Quelle: ärztezeitung, jh


Kosten für Konnektoren: Absenkung erst 2020

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Kassen haben sich darauf verständigt, die Pauschale, die Arztpraxen für den Konnektor zum Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI) erhalten, erst ab 2020 abzusenken. Damit erhalten Ärzte und Psychotherapeuten weiterhin 1.547 Euro für den Konnektor erstattet. Erst ab 1. Januar 2020 erfolge eine Absenkung auf 1.014 Euro. Die KBV habe, wie sie betont, ferner erreichen können, dass der Erstattungsbetrag für stationäre Kartenterminals ab 1. Oktober 2019 angehoben wird. Die Krankenkassen zahlen demnach zukünftig 535 Euro für ein Gerät – 100 Euro mehr als bisher. Die Erstausstattungspauschale, die die notwendigen Kosten für einen Konnektor und ein Kartenterminal decken soll, beträgt bis zum Jahresende laut KBV weiterhin 1.982 Euro, ab 1. Januar 2020 dann 1.549 Euro. KBV-Vorstandsmitglied Thomas Kriedel geht davon aus, dass bis Jahresende alle Praxen an die TI angeschlossen sein werden. Im Juni waren es nach gematik-Angaben rund 100.000 Praxen.
Quelle: äz, jh


Antibiotika: Deutlich weniger Verordnungen

Allenthalben wird beklagt, Ärzte würden zu oft und vor allem zu undifferenziert Antibiotika verschreiben. Tatsächlich ist die Zahl der Verordnungen bei GKV-Versicherten von 562 Verordnungen pro 1.000 Versicherte im Jahr 2010 auf 446 im Jahr 2018 gesunken - ein Rückgang um insgesamt 21 Prozent. Das geht aus aktuellen Daten des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI) hervor. Am stärksten war der Effekt bei Neugeborenen und Säuglingen (Altersgruppe 0-1 Jahr). Hier hat sich die Verordnungsrate von 2010 bis 2018 fast halbiert: Von 630 Verordnungen pro 1.000 Versicherte fiel die Rate auf 320 Verordnungen (minus 49 Prozent). In allen Jahren zeigten Kinder im Kindergartenalter (2-5 Jahre) die höchste Verordnungsrate, aber im Studienverlauf auch die stärkste absolute Reduktion von 1.213 (2010) auf 683 (2018) Verordnungen. Ein Grund für den starken Rückgang der Verordnungsraten könnten die zahlreichen Initiativen zur Stärkung eines angemessenen Antibiotikaeinsatzes (engl. Bezeichnung „Antibiotic Stewartship“) in Deutschland sein. Obwohl es starke Unterschiede zwischen KV-Bereichen gibt (die meisten Verordnungen im Saarland, die wenigsten in Sachsen), wurde ein deutlich rückläufiger Verbrauchstrend in nahezu allen KV-Bereichen und für die überwiegende Zahl der eingesetzten Wirkstoffgruppen beobachtet.
Quelle: änd, jh

Haushalt 2020: Gesundheitsetat steigt

Im Bereich des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) sind im Haushaltsentwurf für 2020 Ausgaben in Höhe von rund 15,33 Mrd. Euro vorgesehen, knapp 20 Mio. mehr als 2019. Mit Abstand größter Posten ist erneut der Bundeszuschuss an den Gesundheitsfonds, der seit 2017 bei 14,5 Mrd. festgeschrieben ist. Steuerfinanziert werden damit Aufwendungen der Krankenkassen für gesamtgesellschaftliche Aufgaben, wie die beitragsfreie Familienversicherung sowie Leistungen bei Mutterschaft und Schwangerschaft. Die Personalausgaben steigen von rund 267 auf rund 272 Mio. Euro. 80,3 Mio. Euro stehen für die Förderung privater Pflegezusatzversicherungen sowie eine bessere Pflegeversorgung zur Verfügung, ein Plus von rund 2,6 Mio. zum Etat 2019. Für die Förderung der privaten Pflegezusatzversicherungen werden Mittel in Höhe von rund 56,6 Mio. veranschlagt. Zur Verbesserung der Versorgung Pflegebedürftiger, die Pflegekampagne und die Qualifizierung für Pflegeberufe im Ausland stehen insgesamt 8,9 Mio. zur Verfügung. Auf Prävention und Gesundheitsverbände entfallen Ausgaben in Höhe von 63,5 Mio., rund fünf Mio. Euro mehr als 2019. Für Aufklärungskampagnen auf dem Gebiet von sexuell übertragbaren Krankheiten sind 13,9 Millionen Euro vorgesehen. Vier Millionen Euro stehen für Aufgaben im Zusammenhang mit der Migration und Integration im Gesundheitswesen zur Verfügung. Für die Errichtung eines nationalen Gesundheitsportals sind 4,5 Mio. Euro vorgesehen, Modellprojekte zur telemedizinischen integrierten Versorgung und zur Förderung von Testregionen sollen mit 6,5 Mio. Euro gefördert werden.
Quelle: bmg


Umfrage: Hausarzt wichtiger als Internet

Nach der KBV (s. letztes FVDZ aktuell) hat auch die AOK-Nordwest eine Umfrage zur Zufriedenheit der Bürger mit Infrastruktur und medizinischer Versorgung vorgestellt. Forsa befragte dazu telefonisch 400 Deutschsprachige ab 18 Jahren aus Westfalen-Lippe. 97 Prozent gaben an, die Verfügbarkeit von Hausärzten sei wichtig, 92 Prozent nannten die Internetversorgung, 91 Prozent Einkaufsmöglichkeiten. Zugang zu Krankenhäusern und Apotheken war jeweils für 88 Prozent wichtig. Fachärzte spielen für 82 Prozent eine entscheidende Rolle. 94 Prozent gaben an, mit der Versorgung durch Apotheken zufrieden oder sehr zufrieden zu sein, 83 Prozent mit dem Angebot an Hausärzten, 74 Prozent mit Krankenhäusern. Die Bewertung der Versorgung mit Fachärzten und ambulanten Pflegeangeboten (jeweils 56 Prozent) sowie stationären Pflegeangeboten (50 Prozent) fiel schlechter aus. Etwa ein Fünftel der Befragten gab an, eine Verschlechterung der Versorgung festzustellen. Überdurchschnittlich oft war das in kleinen und mittelgroßen Städten bis 100.000 Einwohnern der Fall. Eine Befundbesprechung per Videosprechstunde halten 78 Prozent für akzeptabel, die Nutzung im Notfall ist nur für 32 Prozent der grundsätzlich Aufgeschlossenen eine Option, beim Erstkontakt mit dem Arzt sind es nur 28 Prozent
Quelle: äz, jh

Auch das noch:


Ist Nachtarbeit cancerogen?

Nachtarbeit ist von der International Agency for Research on Cancer (IARC) als „wahrscheinlich für Menschen krebserregend“ eingestuft worden und steht damit auf derselben Risikostufe wie Glyphosat oder der Verzehr roten Fleisches. Die bereits 2007 erfolgte Einschätzung wurde in einer aktuellen Folgeevaluation bestätigt. Grund dafür war eine hohe Zahl neuer Studien zum Thema. Die Einschätzung der Wissenschaftler ist in „Lancet Oncology“ erschienen. Im Schnitt arbeiten 20 Prozent der Beschäftigten außerhalb der typischen Arbeitszeiten. In der Begründung heißt es, es gebe eine beschränkte Datenlage in Studien am Menschen, eine gute in Tierexperimenten und eine starke biologische Plausibilität. Einige neuere Studien fanden demnach keinen Zusammenhang zwischen Nachtschichtarbeit und Krebs, andere wiederum zeigten überzeugend Risiken auf. Außerdem sei die Einordnung der biologischen Befunde teils hoch kompliziert, erklärte Prof. Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie. Er war einziges deutsches Mitglied der Expertenkommission. Es gebe eine relativ deutliche Assoziation zwischen Nachtarbeit und malignen Tumoren der Brust, der Prostata und des Darms. Allerdings ließen sich andere Erklärungen nicht vollkommen ausschließen.
Quelle: änd, jh
 

News-FVDZ Nachrichten 13. August 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

GOZ-Punktwertuhr:  11.547 Tage

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • ePA: LINKE fragt nach Datenschutz
  • Umfrage: Zahnärzte mit Bestnoten
  • Zinkoxid: Revival eines Oldtimers
  • Führungskompetenz: Neues Seminarangebot des Freien Verbandes
  • Ostsee-Symposium: Kiel hat was zu bieten!
  • Auch das noch: Urlaubszeit = Beschwerdezeit
     

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

ePA: LINKE fragt nach Datenschutz

In einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung hat die Fraktion die LINKE die überstürzte Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) problematisiert. Nach Auffassung der Fragesteller gefährdet die fehlende Möglichkeit der Vergabe selektiver Zugriffsrechte die Datensicherheit und die Datenhoheit der Patienten. Die Aussage der gematik, aus Zeitgründen werde zunächst die ePa eingeführt und die Patientenrechte würden „nachgeliefert“, deute darauf hin, dass ein rechtswidriger Zustand toleriert werde. In ihrer Antwort geht die Bundesregierung auf diese Frage nicht direkt ein, sondern betont, dass bei der Festlegung der Rahmenbedingungen das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationssicherheit einbezogen worden seien. Die Datensicherheit werde durch die ePa (im Vergleich zur Nutzung von Faxgeräten) „deutlich erhöht“. Die datenschutzrechtlichen Anforderungen an die elektronische Patientenakte würden in einem eigenen Gesetzgebungsvorhaben detailliert geregelt werden. Auf die Frage nach dem Speicherort heißt es, die Daten würden „patientenindividuell verschlüsselt auf dem Server des jeweiligen Betreibers gespeichert. Die entsprechenden Server müssen sich auf dem Gebiet eines Mitgliedstaates der Europäischen Union bzw. des Europäischen Wirtschaftsraums befinden.“ Durch patientenindividuelle Verschlüsselung und weitere Sicherheitsmaßnahmen wie eine „vertrauenswürdige Ausführungsumgebung“ seien die Daten vor Einsichtnahme sowohl „durch den Anbieter bzw. Betreiber der elektronischen Patientenakte als auch durch Angreifer auf den Server und die Kommunikationswege geschützt.“
Quelle: bundesregierung, jh

Umfrage: Zahnärzte mit Bestnoten

Das Bewertungsportal Jameda hat in seiner aktuellen Auswertung das Vertrauensverhältnis von Patienten zu verschiedenen Ärzten ermittelt. Dabei schnitten Hausärzte etwas schlechter ab als Fachärzte, während Privatpatienten generell etwas bessere Bewertungen ihrer Ärzte abgaben als GKV-Versicherte – mit einer Besonderheit: Bei den Zahnärzten betrug die Differenz in der Bewertung (bei einer Skala von 1 bis 6) lediglich 0,01 Punkte. Außerdem vertrauen die Patienten Zahnärzten am meisten: Sie erreichen mit der Note 1,31 den Spitzenwert, gefolgt von Urologen (1,56) während Augenärzte mit 2,26 am schlechtesten abschnitten.  Die Durchschnittsnote für Allgemeinmediziner lag bei 1,89 und damit etwas schlechter als der Wert für alle Ärzte (1,75). Von Privatpatienten erhielten Allgemeinärzte im Schnitt die Note 1,49, von Kassenpatienten eine 1,73. Bei den Dermatologen war die Differenz (2,27 gegenüber 1,63) besonders groß. Im Facharzt-Vergleich lagen Allgemeinmediziner mit 1,85 auf Platz fünf (wie Orthopäden). Am besten schnitten wiederum Zahnärzte (1,28) sowie Urologen (1,53) ab. Am unzufriedensten waren die Patienten mit Dermatologen (2,19). Tendenziell gaben ältere Patienten bessere Noten als jüngere. Jameda ermittelt die Noten halbjährlich aus rund 180.000 Patientenbewertungen der letzten vier Jahre.
Quelle: jameda, änd, jh

Zinkoxid: Revival eines Oldtimers

Der typische Geruch einer Zahnartpraxis bestand früher aus einer Mischung von Chlor-Kampfer-Phenol-Menthol (CHKM) und Zinkoxid-Nelkenöl (ZnO-N). Die Zeiten sind längst vorbei - eines der beiden Mittel erlebt jetzt aber offenbar eine Renaissance in der Behandlung infizierter Wunden. Wissenschaftler des Uniklinikums Jena haben eine zinkoxidhaltige Beschichtung für Wundauflagen entwickelt, die besonders gut gegen Mikroorganismen wirkt und besonders verträglich für menschliche Zellen ist. Andere häufig benutzte Desinfizientien sind teilweise toxisch oder karzinogen. Zinkoxid ist bereits seit Jahren Bestandteil dermatologischer / kosmetischer Produkte und wird auch in der Zahnmedizin für die Dentinwunde verwendet. Es zeichnet sich durch gute Hautverträglichkeit aus und wirkt bereits bei sehr geringer Konzentration gegen multiresistente Keime. Außerdem zählt Zink zu den essenziellen Spurenelementen. Sowohl das Immunsystem als auch viele Hormone benötigen Zink. In einem neuen Verfahren werden Zinkoxidpartikel in einem Siliziumoxid-Matrixverbund an der Oberfläche der jeweiligen Textilien appliziert, heißt es in einer Mitteilung des Forschungslabors.
Quelle: ärztezeitung, jh

Aus dem Verband:

Führungskompetenz: Neues Seminarangebot des Freien Verbandes

Beim Start ins Berufsleben machen sich junge Zahnärztinnen und Zahnärzte häufig Gedanken darüber, ob sie die Gründung einer Zahnarztpraxis oder ein Angestelltenverhältnis anstreben sollen. Im Falle einer Selbstständigkeit müssen sie neben ihrer zahnärztlichen Tätigkeit zusätzlich Aufgaben der Praxisführung übernehmen. Die Gedanken von Berufseinsteigern und Praxisgründern drehen sich deshalb um Fragen wie: Welche persönlichen Stärken besitze ich, die für die Praxisführung hilfreich sind?  Wie kann ich meine persönlichen Eigenschaften nutzen, um ein guter Chef zu sein?  Wie werde ich mit der Doppelbelastung als Zahnarzt/ärztin und Unternehmer/in fertig? Diese und viele weitere Fragen werden Ihnen in dem neuen Seminar: „Persönliche Führungskompetenz - Verstehen, Erkennen und Stärken“ beantwortet. Das nächste Seminar findet am 21. September 2019 in Nürnberg statt. Nähere Informationen zum Seminar finden Sie unter: www.fvdz.de/fuehrungskompetenz_nuernberg. Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Fax: 0228/34 06 71 oder Telefon: 0228/85 57-0.
 

Ostsee-Symposium: Kiel hat was zu bieten!

Und zwar nicht nur Feinstaub und die Kieler Woche, sondern auch das Ostseesymposium – den zahnmedizinischen Tageskongress für das ganze Praxisteam. Hauptreferent ist Professor Edgar Schäfer (Münster), langjähriger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung. Er wird moderne Methoden der Endodontie vorstellen, von der Diagnostik über aktuelle Desinfektionsprotokolle bis zu neuen maschinellen Hilfsmitteln zur Wurzelkanalaufbereitung. Wenn man so will, alles um den zweiten Vortrag überflüssig zu machen: Denn da wird es um die Frage gehen, ob und unter welchen Voraussetzungen ein keramisches Implantat die bessere Lösung ist. Für das Praxisteam gibt es Vorträge zur Zufriedenheit im Team, über smarte Praxiskonzepte bis hin zu Workshops zum Thema Bleaching. Also gleich anmelden: OSY 2019 – 14. September 2019 – 09:00 Uhr Hotel Atlantik - Kiel
Anmeldung: 0431 – 7055446 (Mo-Fr zwischen 10 und 11.30 Uhr) oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
 

Auch das noch:

Urlaubszeit = Beschwerdezeit

Verrücktes liest man jeden Tag in der Zeitung – so soll nun nach der Sekt-Steuer eine Fleisch-Steuer eingeführt werden, fehlt noch die CO2-Steuer für jeden Atemzug. Auf tolle Ideen kommen auch Urlauber, die nachträglich Geld vom Reiseveranstalter zurückhaben wollen. So war einem Urlauber der Strand zu sandig und der sei im Übrigen im Prospekt goldgelb, in Wahrheit aber weiß gewesen. Eine Urlauberin verlangte Schadensersatz, weil sie (nur) wegen des Doppelbetts schwanger geworden sei. Einem Urlauber war das Bett zu bequem, daher habe er mehrfach verschlafen, dabei sei er Frühaufsteher. Eine andere Dame reklamierte, dass ihr Lover vom Vorjahr vergeben gewesen sei – sie habe schließlich „all inclusive“ gebucht. Ein Kreuzfahrer beschwerte sich darüber, dass sich das Bullauge nicht öffnen ließ: er habe die ganze Reise lang Blähungen gehabt und nicht lüften können. Eine Erdkundelehrerin (!) hatte einen Versöhnungsurlaub auf Mauritius gebucht und wollte Geld zurück, weil die Versöhnung wegen des zu kurzen Sonnenuntergangs nicht geklappt hatte. Na, genug Anregungen für Reklamationen?
Quelle: kurzurlaub.de, jh
 

Weitere Informationen zum Verband finden Sie auf unserer Homepage: www.fvdz.de

News-FVDZ Nachrichten 20. August 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

GOZ-Punktwertuhr:  11.554 Tage

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  •  Seltene Eintracht: Schmidt und Gröhe gegen Spahn
  •   IT-Sicherheit: Biometrische Daten offen im Internet
  •   Notfälle: Weniger Andrang in Kliniken
  •   KBV-Umfrage: Skepsis bei Videosprechstunde
  •   FVDZ-Existenzgründerprogramm: Neue Termine und Orte
  •   Frauen und Multitasking: Nur ein Märchen?

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

Seltene Eintracht: Schmidt und Gröhe gegen Spahn

Ulla Schmidt (SPD) und Hermann Gröhe (CDU) haben ihre Ablehnung gegen die geplanten Organspende-Regeln des Nachfolgers im Amt des Bundesgesundheitsministers, Jens Spahn (CDU), bekräftigt. Schmidt warnte davor, das Selbstbestimmungsrecht der Menschen anzutasten, wenn es andere Möglichkeiten gebe, mehr Organspenden zu erreichen. Gröhe betonte, neben besseren Bedingungen in Krankenhäusern sollte auf beherzte Aufklärung und gezieltes Nachfragen gesetzt werden. Gröhe und Schmidt unterstützen den Gesetzentwurf einer Abgeordnetengruppe um Grünen-Chefin Annalena Baerbock. Danach sollen alle Bürger mindestens alle zehn Jahre beim Ausweisabholen auf das Thema Organspende angesprochen werden. Außerdem soll ein bundesweites Online-Register erstellt werden, in dem man seine Entscheidung für oder gegen eine Spende eintragen und ändern kann. Zudem sollen Hausärzte regelmäßig darüber informieren. Spahn und SPD-Fraktionsvize Lauterbach setzen hingegen auf die „doppelte Widerspruchslösung“: Alle Volljährigen gelten grundsätzlich als Spender, es sei denn man selbst (zu Lebzeiten) oder die Angehörigen widersprechen. Bisher sind Organentnahmen nur bei ausdrücklicher Zustimmung zulässig. Die beiden fraktionsübergreifenden Entwürfe waren im Juni in den Bundestag eingebracht worden. Es soll noch eine Expertenanhörung geben, bevor der Bundestag dann ohne Fraktionszwang über eine Neuregelung entscheidet.
Quelle: änd, jh

IT-Sicherheit: Biometrische Daten offen im Internet

Ab September ist für das Internet-Banking die Zwei-Faktor-Authentifizierung vorgeschrieben – aus Sicherheitsgründen. Als besonders sicher gelten biometrische Merkmale, da sie einmalig sind: Iris, Fingerabdruck, Stimme. Dumm nur, dass sich in praxi ein Fingerabdruck von einer Foto-Vorlage kopieren lässt. Noch dümmer, wenn die gespeicherten Daten offen im Internet zugänglich sind. So wurde jetzt eine Sicherheitslücke bei einer südkoreanischen Firma aufgedeckt, die für Firmen, Polizei und Sicherheitsbehörden Daten zur Gesichtserkennung und Fingerabdrücke speichert, um Menschen zu identifizieren, die besondere Zugangsbefugnisse zu sicheren Bereichen in Gebäuden haben. Ein Team unter der Leitung zweier israelischer Sicherheitsforscher konnte auf 23 Gigabyte mit mehr als 27 Millionen Datensätzen zugreifen. Teilweise wurden Passwörter wie „Password“ oder „abcd1234“ verwendet. Gesichtserkennungsinformationen und Fingerabdrücke waren zudem unverschlüsselt gespeichert. Die Sicherheitslücke hätte genutzt werden können, um die Sicherheitssysteme der betroffenen Einrichtungen zu kontrollieren, neue Datensätze anzulegen und sich Zugang zu den betroffenen Einrichtungen zu verschaffen.
Quelle: netzpolitik.org, jh

Notfälle: Weniger Andrang in Kliniken

Das unnötige Aufsuchen der Notaufnahme von Kliniken gilt als eins der großen Probleme in der ambulanten Versorgung. Ganz entgegen der öffentlichen Wahrnehmung hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) nun allerdings bei einer Analyse der Daten festgestellt, dass die Zahl der an deutschen Krankenhäusern ambulant behandelten Notfallpatienten seit 2016 stetig zurückgeht. Offenbar trügen die Bemühungen der KVen, Portalpraxen an Kliniken einzurichten und den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu stärken, inzwischen Früchte, erklärte dazu Zi-Geschäftsführer Dr. Dominik von Stillfried. Bis 2018 sei die Anzahl der Behandlungen im Krankenhaus um rund 222.000 Fälle gesunken, während die durch niedergelassene Haus- und Fachärzte behandelten ambulanten Notfälle von 2015 bis 2018 kontinuierlich um rund 360.000 Fälle angestiegen seien. Zudem würden sich die Behandlungsanlässe deutlich in Richtung akuter Ereignisse verschieben. Die Inanspruchnahme der Notaufnahmen und Bereitschaftsdienste wegen chronischer Erkrankungen sei hingegen rückläufig. „Die Vertragsärzte leisten einen signifikanten Beitrag zur Entlastung der Notaufnahmen in den Kliniken“, so von Stillfried. Diese Ansätze müssten mit der Reform der Notfallversorgung weiter unterstützt werden.
Quelle: ärztezeitung, jh

KBV-Umfrage: Skepsis bei Videosprechstunde

Nach einer aktuellen Umfrage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) empfinden aktuell 27 Prozent der Befragten einen Hausarztmangel - ein Anstieg um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Noch größer wird der Facharztmangel eingeschätzt: 44 Prozent der Befragten gaben an, es gebe zu wenige. Auf die Frage nach Problemen, selbst einen Arzt zu finden, sagten allerdings nur knapp die Hälfte derjenigen, die einen Facharztmangel konstatierten, sie litten persönlich darunter. Bei den Hausärzten war es jeder Dritte. Wie 2018 gaben 45 Prozent aller Befragten an, dass sie beim letzten Arztbesuch ohne Wartezeit und Termin sofort drangekommen seien, 15 Prozent hätten bis zu drei Tage auf einen Termin warten müssen, 38 Prozent länger. Zwischen privat und gesetzlich Versicherten waren die Unterschiede gering. KBV-Chef Andreas Gassen erklärte dazu, durch die Terminservicestellen würden PKV-Versicherte jetzt länger warten, die GKV-Versicherten aber nicht kürzer. Wie im Vorjahr gaben 20 Prozent an, sie hätten auf ihren Termin zu lange warten müssen. „In keinem anderen Bereich würde die Politik auch nur auf die Idee kommen, etwas zu ändern, wenn die Zufriedenheit in der Gesamtbevölkerung bei 80 Prozent liegt“, sagte Gassen dazu. Ein großer Teil der Befragten (fast zwei Drittel) zeigte sich sehr skeptisch gegenüber der Video-Sprechstunde. Selbst bei den 18- bis 29-Jährigen lehnten 51 Prozent eine Fernbehandlung auf diese Weise ab. Die Ablehnungsquote steigt mit dem Alter auf schließlich 75 Prozent bei den 70 bis 79-Jährigen. Die Versichertenbefragung wird seit 2006 jährlich durchgeführt, telefonisch befragt wurden dafür rund 6.000 privat und gesetzlich Versicherte.
Quelle: änd

Aus dem Verband:

FVDZ-Existenzgründerprogramm: Neue Termine und Orte

Das FVDZ-Existenzgründerprogramm geht Dank großer Nachfrage weiter. Ab sofort können Sie sich für die zweite Runde in Bonn anmelden. Hamburg und Leipzig sind als neue Standorte hinzugekommen. Im Mittelpunkt der Seminare stehen Betriebswirtschaft, Arbeits-, Berufs- und Vertragsrecht, Marketing sowie Personalmanagement. Seminarthemen sind „Zukunftssichere Praxisstrategie“ oder „Mitarbeiterführung und Motivation.“ Erfahrene Referenten schlagen die Brücke zwischen Theorie und Praxis. Was immer Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber wissen müssen und schon immer wissen wollten, erfahren sie hier – kompetent, komfortabel, kostenfrei (als Mitglied im Freien Verband). Das Programm richtet sich an studentische Mitglieder ab dem 9. Semester und angestellte Zahnärzte und Praxisgründer. Interessenten können aus 12 Seminaren frei einen oder alle Termine wählen, verteilt auf 18 Monate. So kann jeder jederzeit einsteigen und berufsbegleitend an der Fortbildung teilnehmen. Pro Tagesseminar erhalten Teilnehmer sechs Fortbildungspunkte. Ausführliche Informationen zum Programm hier: https://www.fvdz.de/existenzgruenderprogramm.

Auch das noch:

Frauen und Multitasking: Nur ein Märchen?

„Warum Männer nicht zuhören und Frauen nicht einparken können“ lautete ein früherer Bestseller-Titel. Ein hartnäckig verbreiteter Mythos besagt zudem, das weibliche Gehirn sei durch die Evolution darauf getrimmt, viele Dinge gleichzeitig erledigen zu können – wohl in der Vorstellung, unsere Ahninnen hätten sich schon am Lagerfeuer gleichzeitig um die überkochende Suppe, die quakenden Gören und den kaputten Lendenschurz des Ernährers kümmern müssen: Sie wissen schon: „Multitasking“. Alles Unfug haben jetzt Wissenschaftler um Patricia Hirsch von der RWTH Aachen herausgefunden. Mehrere Dinge gleichzeitig erledigen können demnach beide Geschlechter gleich schlecht. Das menschliche Gehirn ist so gebaut, dass man zwar mehrere Sachen gleichzeitig anpacken kann, bearbeitet werden sie aber faktisch immer nacheinander im praefrontalen Cortex. Durch diesen Flaschenhals müssen alle Entscheidungen und zwar seriell – nicht parallel – bei Frauen und Männern gleichermaßen. Man kann sich nur auf eine Sache wirklich konzentrieren. Durch das „Zerhacken“ leidet die Qualität der Arbeit bei beiden Geschlechtern.
Quelle: jh
 

Weitere Informationen zum Verband finden Sie auf unserer Homepage: www.fvdz.de

News-FVDZ Nachrichten 6. August 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

GOZ-Punktwertuhr:  11.540 Tage

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • FVDZ-Bundesvorstand: DVG bringt mehr Bürokratie, Kontrolle und Kosten
  • BSG: Verbot von Wahltarifen
  • IT-Spezialist: „Die TI ist nicht sicher“
  • Apobank: Betrüger locken Kunden auf falsche Homepage
  • Pflege: Kammer fordert 4000 Euro – mindestens
  • Kongress Dentale Zukunft: Erfolgreicher Start
  • Auch das noch: Selbstständigkeit hält fit

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

FVDZ-Bundesvorstand: DVG bringt mehr Bürokratie, Kontrolle und Kosten

Schwerpunkte der ersten Sitzung des Bundesvorstandes nach der Sommerpause waren unter anderem der Entwurf des Digitale Versorgung-Gesetzes (DVG), die Zukunft der GOZ sowie die Vorbereitung der Hauptversammlung 2019. „Die derzeitige Politik nimmt den Ausverkauf der freiberuflich Niedergelassenen mindestens billigend in Kauf“, erklärte der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader. Es bleibe vorrangige Aufgabe der zahnärztlichen Standespolitik, Strategien gegen ausufernde Bürokratie und Wettbewerbsverzerrungen zu entwickeln. Das jüngst von der Bundesregierung verabschiedete DVG sorgte, obwohl inzwischen die Passagen zur elektronischen Patientenakte (ePA) herausgenommen wurden, für viel Gesprächsstoff. „Mit diesem Gesetz kommt mehr Bürokratie, mehr staatliche Kontrolle und vor allem Mehraufwand auf die Praxen zu“, fasste Schrader zusammen. Die bisherige Vergütung der kassenzahnärztlichen Leistungen bilde diesen Mehraufwand allerdings nicht ab. „Wir werden uns das für einen Auslagenersatz stark machen müssen, den immer neue gesetzliche Auflagen uns abverlangen.“ Erneut forderte der FVDZ-Vorstand einen eigenständigen Weg der Zahnheilkunde.
jh/sas

BSG: Verbot von AOK-Wahltarifen

Krankenkassen dürfen Privatversicherungen keine direkte Konkurrenz machen. Das Bundessozialgericht (BSG) hat aktuell die Wahltarife der AOK Rheinland/Hamburg für unzulässig erklärt (AZ: B 1 KR 34/18 R); es gebe dafür keine gesetzliche Grundlage. Zudem darf die Kasse auch nicht mehr mit Vergünstigungen bei bestimmten privaten „Vorteilspartnern“ werben. Die Tarife waren 2007 mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz eingeführt worden. Geboten wurde Kostenerstattung für Behandlung im Ausland, für Zuzahlungen sowie Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, Zahnersatz, Zahnvorsorge und kieferorthopädische Leistungen, Brillen sowie für Leistungen der häuslichen Krankenpflege. Nach Angaben der AOK hatten 2018 rund 500.000 Versicherte einen oder mehrere Wahltarife abgeschlossen. Kläger war die Continentale Krankenversicherung mit der Begründung, ihre Berufsfreiheit werde verletzt. Das Landessozialgericht NRW hatte die Wahltarife für Zahnersatz oder häusliche Krankenpflege noch für zulässig gehalten.
Quelle: äz

IT-Spezialist: „Die TI ist nicht sicher“

Der IT-Spezialist Jens Ernst hat der aktuellen Telematikinfrastruktur (TI)  in Hinblick auf die Datensicherheit ein vernichtendes Urteil ausgestellt. Immer wieder stelle er bei Überprüfungen fest, dass am Konnektor alle Ports offen stünden – eine Einladung für jeden Hacker. Entsprechend programmierte Trojaner seien dann in der Lage, das Erpressungspotenzial des Angriffsziels zu bewerten und ungehindert Daten abzuziehen. Das Gesundheits-ministerium solle endlich bekennen, dass der Konnektor keine Sicherheit biete, fordert Ernst. Auch der von der Gematik empfohlene Reihenbetrieb und der „Sichere Internet Service“ (SIS), den die Gematik empfehle, seien nicht sicher. Die Gematik versichert, eingehende Verbindungen aus dem Internet würden unterbunden und die Inhalte der Kommunikation auf Schadsoftware überprüft. Tatsächlich führe der SIS aber gar keine Kommunikationskontrolle durch und alle ausgehenden Ports der Router stünden für Angreifer offen. Er habe erst eine Praxis gesehen, die sicher an die TI angeschlossen gewesen sei, so Ernst – da werde der TI-Rechner nur für Abrechnung und Versichertenstammdatenabgleich genutzt. Für Besuche im Internet nutzt die Praxis einen separaten Rechner. Auf einem dritten Rechner – ohne Netzzugang – sind die Patientenakten gespeichert. Diese Stand-alone-Lösung soll nun allerdings mit dem Digitale Versorgung-Gesetz unmöglich gemacht werden.
Quelle: änd, jh

Apobank: Betrüger locken Kunden auf falsche Homepage

Wie der SPIEGELberichtet, wurden Kunden der Deutschen Ärzte- und Apotheker-Bank (Apobank) offenbar auf eine gefälschte Internetseite gelockt, wo Kontodaten und Zugangscodes „abgephisht“ wurden. Bei einer dreistelligen Zahl von Kunden sei es den Kriminellen gelungen, in deren Namen Überweisungen vorzunehmen. Als Reaktion wurden von der Bank vorsorglich Limits zum Schutz der Kunden eingeführt, sagte eine Sprecherin. So können mit dem SMS-Tan-Verfahren seit rund zwei Wochen nur noch limitierte Tagesbeträge online überwiesen werden. Höhere Summen sind nur über eine Hotline möglich. Dort gebe es jetzt teils massive Wartezeiten, schreibt der SPIEGEL. Viele Kunden fühlten sich nicht ausreichend informiert. Die Apobank hingegen gab an, sie habe ihren Kunden eine Nachricht an deren Onlinebanking-Postfach geschickt. Kunden, die Verluste durch betrügerische Überweisungen erlitten hätten, wolle sie individuell ansprechen. Tipp: Niemals zugeschickten Links folgen, sondern immer die Adresse selbst eingeben.
Quelle: spiegel, jh

Pflege: Kammer fordert 4000 Euro - mindestens

Die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein fordert für Pflegeberufe einen (Mindest-) Monatslohn von 4000 Euro, inklusive etwaiger Zuschläge. Neben „wertgerechter Bezahlung“ müssten auch die bedarfsgerechte Personalausstattung strenger gehandhabt und unterbesetzte Abteilungen notfalls geschlossen werden. Man erwarte, dass der tatsächliche Wert pflegerischer Tätigkeiten „in allen Settings beruflicher Pflege“ mit einer angemessenen Vergütung abgebildet werde, sagte Kammer-Vizepräsident Frank Vilsmeier. Die bestehende Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung sei nicht als ausreichend. Diese seien „weit von einer guten oder sogar hohen Versorgungsqualität entfernt“, hieß es von Seiten der Kammer und beruhten nicht auf wissenschaftlich gesicherten Personalbemessungen. In einem Positionspapier fordert die Kammer verlässliche Parameter für die Personalbemessung. Einrichtungen und Stationen mit unzureichender Personalausstattung müssten zum Schutz der Patienten geschlossen werden.
Quelle: ärztezeitung, jh

Aus dem Verband:

Kongress Dentale Zukunft: Erfolgreicher Start

Der erste gemeinsame Kongress für „die junge Zahnärzte-Generation“ war aus Sicht des Freien Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) sowie der Stiftung Innovative Zahnmedizin (SIZ) ein voller Erfolg. Kongressleiter PD Dr. Thomas Wolf (FVDZ Bundesvorstand) und Prof. Dr. Hendrik Meyer-Lückel (Vorstand SIZ) hatten die Idee eines Kongresses für die junge Zielgruppe, der nun erstmalig in Leipzig stattfand. Das Programm aus wissenschaftlichen Vorträgen, praxisrelevanten Themen und Hands-On Kursen traf genau den Geschmack der Teilnehmer: „Eine gute Mischung aus Wirtschaft und zahnärztlichen Veranstaltungen“, die von moderner konservierender Zahnheilkunde (Stichwort Kariesinfiltration) und ästhetischen Kompositrestaurationen bis zum  Erfassen und Verstehen wichtiger wirtschaftlicher Kennzahlen rund um den Praxisalltag reichte. Bewusst wurde ein urbaner Veranstaltungsort in Sachsen gewählt, der das Kongressprogramm des Freien Verbandes (Schladming, Sylt, Usedom) abrundet. Die Party am Freitagabend blieb allen in positiver Erinnerung - auch beim abschließenden Workshop am Samstag, den man je nach Interesse im Voraus wählen konnte. Frisch approbierte Zahnärzte/innen, aber auch jene, die schon länger in der Selbständigkeit sind und solche die es bald sein möchten, nutzten ausgiebig die Gelegenheit zum Austausch mit Referenten und anderen Teilnehmern. Vorgesehener Termin 2020: 24./ 25. Juli – Leipzig.
lh

Auch das noch:

Selbstständigkeit hält fit

Und hier noch die gute Nachricht: Selbstständige bleiben offenbar geistig länger fit als Angestellte. So jedenfalls die Schlussfolgerung aus einer Untersuchung der niederländischen Universität Groningen. Ausgewertet wurden Daten von 22.000 Menschen, die im Rahmen des Sozioökonomischen Panels erhoben worden waren. Die Antworten der Befragten über einen längeren Zeitraum ermöglichten Rückschlüsse auf die geistige und körperliche Gesundheit. Aktive Arbeitsmarktpolitik, wie etwa Zuschüsse für Gründer, würden nicht nur Unternehmer fördern und Jobs schaffen, sondern auch die öffentliche Gesundheit verbessern, erklärte Studienautorin Milena Nikolova. Psychische und physische Verbesserungen hätten sich sowohl bei ehemals Arbeitslosen gezeigt als auch zuvor Angestellten. Zudem war der Effekt bei Arbeitslosen, die in einen neuen Job bekamen, kleiner als für bei denjenigen, die ihr eigener Chef wurden. Bleibt die Frage: Was ist Ursache, was ist Wirkung?
Quelle: welt, jh

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Nachrichten

News-FVDZ Nachrichten 10.Sept. 2019

10. September 2019

Sehr geehrte Damen und Herren, mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.575 Tage...

News-FVDZ Nachrichten 27. August 2019

27. August 2019

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News-FVDZ Nachrichten 20. August 2019

20. August 2019

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News-FVDZ Nachrichten 13. August 2019

13. August 2019

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News-FVDZ Nachrichten 6. August 2019

06. August 2019

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News-FVDZ Nachrichten 30. Juli 2019

31. Juli 2019

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News-FVDZ Nachrichten 2. Juli 2019

02. Juli 2019

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News-FVDZ Nachrichten 25. Juni 2019

26. Juni 2019

Sehr geehrte Damen und Herren, mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr: 11.498 Tage...

News-FVDZ Nachrichten 18. Juni 2019

19. Juni 2019

Sehr geehrter Herr Dr. mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.491 Tage Unsere...

News-FVDZ Nachrichten 11. Juni 2019

12. Juni 2019

Sehr geehrter Herr Dr., mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.484 Tage Unsere...

News-FVDZ Nachrichten 4. Juni 2019

07. Juni 2019

Sehr geehrter Herr Dr                      , mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.477 Tage...

News-FVDZ Nachrichten 28.Mai 2019

31. Mai 2019

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