News-FVDZ Nachrichten 5.März 19

Sehr geehrter Herr Dr.

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir Sie in eigener Sache auf die Seminare des FVDZ aufmerksam machen.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • Approbationsordnung: Freier Verband begrüßt Bundesratsinitiative 
  • FVDZ-Winterkongress zum ersten Mal in Schladming
  • Weiter Proteste gegen TSVG
  • Telematik: Verweigerer machen mobil
  • „young dentists meeting“ am 3. / 4. Mai in Bonn
  • Jetzt anmelden: Praxis-Ökonomie-Kongress vom 30. Mai bis 1. Juni auf Sylt
  • Zu guter Letzt: Patient wuchs Zahn in der Nase

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:


Approbationsordnung: Freier Verband begrüßt Bundesratsinitiative 

Der Bundesrat will offenbar einen neuen Anlauf zur Verabschiedung einer neuen Approbationsordnung für Zahnärzte (ZApprO) unternehmen. Dies soll voraussichtlich im nächsten Bundesratsplenum am 15. März geschehen. Die Modernisierung der seit 1955 geltenden Regelungen ist seit langem überfällig. Die Verabschiedung eines weitgehend konsentierten Entwurfs von Ende 2016 scheiterte u.a. an Finanzierungsfragen. „Es ist zu befürworten, dass die zahnärztliche Approbationsordnung nicht im Masterplan Medizin 2020 aufgeht, denn dort würde die zahnmedizinische Ausbildung vollkommen untergehen“, erklärte der Bundesvorsitzende des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte, Harald Schrader. Außerdem sei es begrüßenswert, dass Bund und Länder sich nun offenbar auch über die bislang umstrittene Finanzierung verständigen konnten. „Damit ist dann hoffentlich auch die Schließung von Universitätsstandorten vom Tisch“, führte der Bundesvorsitzende weiter aus und wies zugleich auf inhaltlich kritische Punkte hin: So setzt sich der Freie Verband weiterhin vehement für die Vermittlung und Prüfung zahntechnischer Fertigkeiten im Zahnmedizinstudium ein. Außerdem sei es unerlässlich, die dringend notwendige Verbesserung der Betreuungsrelation trotz schwieriger Finanzierbarkeit umzusetzen. „Die Reform der über 60 Jahre alten Approbationsordnung ist selbstverständlich nicht zum Nulltarif zu haben“, machte Schrader klar. jg

FVDZ-Winterkongress zum ersten Mal in Schladming

Neuer Ort, neues Konzept, bewährte Fortbildung: Zum 51. Mal hat der Winterkongress des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) seine Pforten für fünf Tage kompakte Fortbildung geöffnet – in diesem Jahr zum ersten Mal im österreichischen Schladming. Als „Sprung ins kalte Wasser“ bezeichnete Kongressleiter Dr. Peter Bührens den Umzug des Winterkongresses in die Steiermark. Doch die Voraussetzungen in dem modernen Wintersportort mit großzügiger Kongresshalle für die zahnärztliche Fortbildung und besten Skibedingungen für den Freizeitteil könnten besser nicht sein. Bereits zur Eröffnung startete der FVDZ in diesem Jahr mit dem komplexen berufspolitischen Thema der zahnärztlichen Berufsausübung in Europa. Festredner Dr. Gerhard Konrad Seeberger, Präsident-elect der Weltzahnärzteorganisation FDI, näherte sich dem Thema mit einem Impulsreferat unter dem Titel „Suche nach der zahnärztlichen Freiheit in der europäischen Berufsarena“. Er beleuchtete dabei, wie Zahnärzte im Kontext der Medizin wahrgenommen werden und wie sich die Grundlagen der freien Berufsausübung in unterschiedlichen Ländern in den vergangenen Jahren verändert haben. In der anschließenden berufspolitischen Podiumsrunde diskutierten die Teilnehmer über die Veränderungen, die durch Regelungen aus Brüssel entstehen, und stellten auch nationale Herausforderungen wie investorengesteuerte Medizinische Versorgungszentren und Digitalisierung in einen europäischen Kontext. FVDZ-Bundesvorstandsmitglied PD Dr. Thomas Wolf moderierte die Runde, an der neben Seeberger auch der Präsident des zahnärztlichen Interessenverbandes Österreichs (ZIV), MR DDr. Claudius Ratschew, der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader und die saarländische FVDZ-Landesvorsitzende Dr. Jeannine Bonaventura teilnahmen. Den Förderpreis der Stiftung Zahnärztliche Wissenschaften für junge Wissenschaftler verlieh die stellvertretende FVDZ-Bundesvorsitzende Dr. Gudrun Kaps-Richter an Dr. Fabian Cieplik für seine Studien zur oralen Mikrobiologie, die vor allen Dingen Auswirkungen auf die Parodontitistherapie haben werden.
sas

Weiter Proteste gegen TSVG

Der Protest der Ärzteschaft gegen das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) geht weiter. Am 6. März, eine Woche vor der entscheidenden Lesung im Parlament, wollen niedergelassene Ärzte erneut ihren Ärger über das Gesetz artikulieren. Bislang sind Aktionen in Hannover, Düren, Essen und Paderborn geplant.
Die Übersicht wird im Ärztenachrichtendienst änd fortlaufend aktualisiert.
Quelle: änd

Telematik: Verweigerer machen mobil

Trotz des nahenden Fristablaufs sind noch immer etwa zwei Drittel der Arztpraxen nicht an die Telematik angeschlossen. In Hamburg betrug die Quote nach Angaben der stv. Vorsitzenden der KV Hamburg, Caroline Roos, Ende Januar gerade einmal 16 Prozent. Deutschlandweit seien es aktuell 31 Prozent, berichtete Roos auf der KV-Vertreterversammlung. Die Hersteller kämen offenbar mit der Lieferung der Konnektoren nicht hinterher. Unterdessen hat eine Gruppe von Ärzten die Initiative „TI-frei“ gegründet und ruft alle Praxisinhaber dazu auf, ihre Praxen nicht an die Telematikinfrastruktur anzuschließen. Dafür wurde eigens ein Siegel mit QR-Code entwickelt, um Aufmerksamkeit zu schaffen. Über den Code können Hintergrundinformationen aufs Smartphone geladen werden. Teilnehmende Ärzte sollen sich zudem in eine Liste eintragen, mit der Patienten einen Überblick über Praxen in Deutschland erhalten sollen, die sich dem Anschluss an die Telematikinfrastruktur verweigern.
Quelle: änd

Aus dem Verband:


„young dentists meeting“ am 3. und 4. Mai in Bonn

Die Initiative young dentists (yd²) bietet dem zahnärztlichen Nachwuchs und Praxisgründern Orientierung und Unterstützung. Die Kooperation zwischen der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) und dem Freien Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) vermittelt dabei Starthilfe in Form von kostengünstigen Seminaren in allen Bereichen. Am 4. und 5. Mai 2019 findet im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn das zweitägige „young dentists meeting“ statt – diesmal zu den Themen „Gestalten und Fehler vermeiden– Rechtsfälle aus der Zahnarztpraxis“ und „Kinderzahnheilkunde – ein Update“.
Am Freitag referiert der Justiziar des Freien Verbandes, Michael Lennartz, u.a. zu Haftungsrisiken in der Zahnarztpraxis und über den Einstieg in unterschiedliche Kooperationsformen. Der Samstag ist neuen Entwicklungen in der Kinderzahnheilkunde gewidmet. PD Dr. Alexander Rahmann, MME, beleuchtet in seinem Seminar alle wichtigen Fragen zu diesem Thema. Darüber hinaus wird ein Lachgas-Schnupper-Kurs angeboten. Ab 80 Euro Seminargebühren (inkl. Unterkunft und Verpflegung) sind Sie dabei. Mehr Infos unter: www.young-dentists.de
red

Jetzt anmelden: Praxis-Ökonomie-Kongress vom 30. Mai bis 1. Juni auf Sylt

Wollen Sie auch zurück nach Westerland? Dann fahren Sie doch zum 14. Praxis-Ökonomie-Kongress! Der Freie Verband lädt vom 30. Mai bis zum 1. Juni 2019 auf die größte nordfriesische Insel Sylt ein. Das Hauptaugenmerk liegt in diesem Jahr auf der Stärkung freiberuflicher Praxisstrukturen. Die Möglichkeiten der Gründung zahnärztlicher Medizinischer Versorgungszentren und das Vordringen versorgungsfremder Kapitalinvestoren in den Markt sind aktuell eine große Gefahr für die freiberufliche Praxis. In Seminaren und Fortbildungen werden unterschiedliche Kooperationsformen und Handlungsoptionen vorgestellt und im Plenum diskutiert. Überdies stehen Themen wie Praxismarketing, Steuerrecht sowie die GOZ-Abrechnung auf der Agenda. Veranstaltungsort ist das zentral gelegene Congress Centrum Sylt in Westerland. Die Teilnahme steht FVDZ-Mitgliedern wie Nicht-Mitgliedern offen. Das detaillierte Programm zum 14. Praxis-Ökonomie-Kongress können Sie auf der Verbandswebsite unter www.fvdz.de/sylt einsehen oder bei der FVDZ-Bundesgeschäftsstelle (Tel. 0228 – 8557 0) anfordern.
red

Zu guter Letzt:


Patient wuchs Zahn in der Nase

Einem 59-jährigen Dänen wurde ein hoch verlagerter Zahn aus der Nase entfernt. Dies berichtete das Wissenschaftsmagazin „The BMJ“. Der Mann klagte seit über zwei Jahren über eine verstopfte Nase, milchigen Ausfluss aus einem Nasenloch sowie einen eingeschränkten Geruchssinn. Die Ärzte stellten fest, dass der Mann ein merkwürdiges Gebilde in der Nasenhöhle hatte und vermuteten zunächst einen Tumor oder eine Zyste. Es stellte sich jedoch heraus, dass dem Patienten ein Zahn in der Nase gewachsen war. Dieser wurde operativ entfernt. Symptome waren erst relativ spät aufgetreten, daher blieb die Anomalie lange Zeit unbemerkt. 
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Zahn in der Nase wächst, beträgt immerhin 0,1 bis maximal ein Prozent. 
Quelle: Sputniknews

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